Walking ist eine Sportart, die eine Art Brückenschlag vom Wandern zum Joggen darstellt – ideal für Leute, die sich gerne bewegen möchten, die aber das Wandern oder Spaziergehen als zu langsam und das Laufen als zu schnell empfinden. Für das Walken braucht man keine besondere sportliche Ausrüstung außer geeigneten Schuhen.
Ein aktiver Einsatz der Arme und eine höhere Frequenz der Schrittfolge machen den Hauptunterschied der Sportart Walken zum alltäglichen Gehen aus. Bei idealer Körperhaltung beugt der Sportler die Arme in einem rechten Winkel und lässt sie gegenseitig zu den Beinen mitschwingen. Der Rumpf wird leicht nach vorne gebeugt; der Blick richtet sich geradeaus. Die Schultern sollten beim Walken betont locker gelassen werden. Wichtig ist auch das richtige Aufsetzen der Füße auf der Ferse mit anschließendem Abrollen von der hinteren Außenseite zur vorderen Innenseite des Fußes.
Er sich sportlich betätigen möchte und entweder unter angegriffenen Gelenken leidet oder aber etwas mehr Gewicht auf die Waage bringt, ist in seiner Auswahl der Sportmöglichkeiten oftmals eingeschränkt. Joggen scheidet aus, denn auch mit gesundem Schuhwerk, das optimale Dämpfung liefert, können die Gelenke Probleme bereiten und so unter anderem auch bei Übergewichtigen, die zur Unterstützung der Gewichtsreduktion Sport treiben möchten, Probleme bereiten.
Eine Alternative zu den klassischen Sportarten an Land ist Aquafitness, die übrigens inzwischen nicht mehr nur von den oben beschriebenen Personengruppen genutzt wird, sondern auch bei allgemein Fitnessbegeisterten großen Anklang findet. Aber hier können eben auch Personen, die ansonsten Einschränkungen bei sportlichen Aktivitäten haben, problemlos teilnehmen. Auch wenn der Sport im Wasser stattfindet, hat Aquafitness mit Schwimmen nichts zu tun. Bei der Aquafitness wird auf die Widerstandswirkung des Wassers in Kombination mit der Reduzierung des Körpergewichts durch den Auftrieb des Wasser gearbeitet. Bis hin zum Trampolinspringen unter Wasser ist praktisch alles an Übungen durchführbar, was auch an Land möglich wäre. Gerade für Menschen mit Gelenkproblemen, mit erhöhtem Gewicht oder für ältere Menschen stellt die Aquafitness aber eine perfekte Alternative zu den klassischen Fitnessübungen dar, die allerdings die Gelenke optimal schont.
Spaß am Sport ist nicht für jeden eine Selbstverständlichkeit. Gerade mit ein paar oder sogar zahlreichen Pfunden mehr ist Sport nicht die angenehmste Beschäftigung. Gerade Übergewichtige sorgen sich häufig zu recht, mit dem Mehrgewicht ihrem Körper zu hohe Belastungen bei klassischen Sportarten zuzumuten. Wer sich aktiv betätigen möchte, findet aber trotz Übergewicht zahlreiche ideale Sportarten, die auch mit mehr Körpergewicht gut durchführbar sind und sowohl für den Einstieg als auch dauerhaft durchgeführt Nutzen bringen.
Gegen Rückenprobleme ist Schwimmen der ideale Sport und so empfehlen Orthopäden auch praktisch allen Patienten, die wegen Rückenproblemen in die Sprechstunde kommen, regelmäßig zu schwimmen. Regelmäßige Bewegung im Wasser ist für die gesamte Körpermuskulatur sehr wichtig und gerade die Rückenmuskulatur profitiert vom Schwimmen besonders. Besonders durch die Tatsache, dass der Körper nur noch 10 Prozent seines tatsächlichen Gewichtes im Wasser wahrnimmt, ist Schwimmen für den schmerzenden Rücken besonders effektiv. Aber auch beim Schwimmen kann man Fehler machen und die richtige Technik ist wichtig, damit Rücken und auch Halswirbel während des Schwimmens geschont werden.
Rückenschmerzen sind heutzutage ein Volksleiden. Etwa 80 Prozent aller Männer und Frauen haben Probleme mit dem Kreuz. Belastungen im Beruf und mangelnde Bewegung im Alltag sind die häufigsten Ursachen, die den Rücken schädigen. Bandscheibenvorfälle, Muskelverspannungen und Entzündungen der Wirbelgelenke oder der Nervenwurzeln und der natürliche Altersverschleiß machen vielen Menschen schwer zu schaffen und beeinträchtigen die Lebensqualität. Schwache Rücken- und Bauchmuskeln verschärfen die Probleme. Daher ist ein gezieltes Rückentraining eine sinnvolle Maßnahme, um Rückenbeschwerden bis ins hohe Alter die kalte Schulter zu zeigen.
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