Pollen-Allergie

In einem milden Winter wie dieser war, können Allergieverursacher wie Hasel-, Erlen- und Birkenpollen bereits ab Januar fliegen. Darum haben viele Menschen auch früher als sonst mit Pollenallergie zu kämpfen.

Der „Etagenwechsel“

Wenn nächtliche Atemnot und Asthma-ähnliche Beschwerden hinzukommen, sagt der Mediziner, das sei ein „Etagenwechsel“. Denn die Pollenallergie verursacht nicht nur erkältungsähnliche Beschwerden, es kann auch Luftnot und Asthma hinzukommen. Das sollte man unbedingt vermeiden, deshalb empfehlen die Ärzte, sofort in die Arztpraxis zu kommen. Wird die Pollenallergie frühzeitig behandelt, lindern entsprechende Medikamente die Beschwerden, Bei leichten Anzeichen kann auch ein cortisonhaltiges Nasenspray helfen.

Was bei Nasenspray zu beachten ist

Der Bundesverband der Hals-, Nasen- und Ohrenärzte weist darauf hin, dass abschwellendes Nasenspray nur über einen kurzen Zeitraum eingesetzt werden sollte. Zwar habe Nasenspray anders als Alkohol und Drogen keine berauschende Wirkung, aber es könnte nach einigen Tagen ein Gewöhnungseffekt eintreten. Im schlimmsten Fall könnte es abhängig machen. Das Positive an Nasensprays ist, dass sie bei Schnupfen wieder für eine freie Nase sorgen, wenn die Schleimhäute ohne sie gar nicht mehr abschwellen. Benutzt man sie aber über einen längeren Zeitraum, können sie die Schleimhäute schädigen. Es kann auch dadurch die Geruchsfähigkeit gemindert werden. Der Verband empfiehlt, nach einigen Tagen auf ein Spray mit Kochsalz umzusteigen. Hierbei gibt es keine Gefahr einer Abhängigkeit.

Immuntherapie bei Etagenwechsel

Sind die Beschwerden zu massiv, oder es tritt ein „Etagenwechsel“ ein, empfehlen die Mediziner eine spezifische Immuntherapie. Das wird so erklärt, dass der Patient das Allergen, auf das er allergisch ist, in Form einer monatlichen Spritze oder durch tägliche Einnahme von Tropfen oder Tabletten. Der Körper lerne auf diese Weise mit der Zeit, die Allergieauslöser zu tolerieren. Die Immuntherapie sollte man nach ärztlicher Meinung mindestens drei Jahre durchführen. Bereits während dieser tritt eine deutliche Verbesserung der Symptome ein.

Pollenallergie – frühzeitig behandeln

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