Kopfschmerzen-Migräne

Viele Betroffene quälen sich teils jahrzehntelang mit regelmäßig wiederkehrenden Kopfschmerzen und wissen nicht, dass sie an Migräne leiden. Diese kann auch mit Übelkeit, Erbrechen, Lärm- und Lichtempfindlichkeit einhergehen.

Das kann soweit führen, dass man sogar nicht arbeitsfähig ist

Eine Freundin des Autors konnte es nur aushalten, wenn sie in einem abgedunkelten Raum lag. Grundsätzlich kommt es aber nicht darauf an, abzuwarten, bis der Kopfschmerz da ist, sondern mit medikamentösen Therapien vorzubeugen. Etwa 25 bis 30 % aller Patienten, die unter Migräne leiden, erwischt es so schlimm, dass sie eine Migräneprophylaxe benötigen. Eine Möglichkeit ist die halbjährige Einnahme von Betablockern und Antidepressiva. Wenn es akut ist mit den Beschwerden, werden Triptane eingesetzt so erklären es die Experten.

Antikörperbehandlung bei fehlgeschlagener Vorbeugung

Wenn keine vorbeugende Therapie geholfen hat, können die Mediziner eine Antikörperbehandlung beginnen. Hier wendet man Antikörper an, die den Rezeptor, an dem der Schmerzbotenstoff eingeht, blocken oder den Schmerzbotenstoff selber, so wird erläutert. Das kann zur Verbesserung der Beschwerden helfen.

Viel Bewegung und Sport kann helfen

Von den Ärzten wird darüber hinaus allen Betroffenen empfohlen, regelmäßig zweimal die Woche Sport zu treiben. Auch viel Aufenthalt an der frischen Luft tut gut. Dann ist ein Tipp: Entspannungszeiten in den Alltag einzubauen, also einfach mal nichts tun. Da helfen schon 20 bis 30 Minuten.

Migräne – ein schmerzhaftes Übel

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