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Stevia ist eine süßende Alternative zu Zucker und noch viel mehr ...

Stevia - süß, aber gesund!

SteviaAls Stevia wird eine ganz bestimmte Pflanze mit dem botanischen Namen Stevia rebaudiana bezeichnet, die ursprünglich aus den sehr hoch gelegenen Gebieten der peruanischen Anden stammt. In Peru und weiteren südamerikanischen Ländern wird die Steviapflanze von den dort lebenden Naturvölkern bereits seit vielen Jahrhunderten gezielt kultiviert und angebaut – und dies nicht ohne Grund, denn diese Pflanze aus der Familie der Asteraceae (Korbblütler) enthält ganz spezielle Inhaltsstoffe, die mittlerweile auch von der westlichen Welt sehr geschätzt werden. Unter den Inhaltsstoffen der Steviapflanze treten vor allem die verschiedenen Steviolglycoside, unter ihnen auch dass wertvolle Steviosid, in den Vordergrund, denn vor allem das Steviosid weist eine unglaublich hohe Süßkraft auf, die je nach Reinheitsgrad bis zu 450-mal höher liegt, als die Süßkraft des geläufigen Zuckers! Daher eignet sich die peruanische Pflanze und deren Inhaltsstoff Steviosid wunderbar für das gesunde Süßen von verschiedenen Getränken und Gerichten. Beispielsweise süßen die peruanischen Einwohner ihren traditionellen Matetee fast ausschließlich mithilfe der Blätter der Pflanze, die beim Aufbrühen des Tees einfach dem Mate beigemischt werden.

Wann wurde Stevia von der westlichen Welt entdeckt?

Wer nun glaubt, dass es sich bei der Steviapflanze und deren unglaublich hohen Süßkraft um eine Neuentdeckung in der westlichen Welt handelt, der täuscht sich gewaltig, denn bereits 1887 berichteten der Botaniker Moises Giacomo Bertoni über diese Pflanze und ihre sehr starke Süße! Leider geriet Stevia über die letzten Jahrzehnte aus nicht erklärlichen Gründen in Europa weitgehendst wieder in Vergessenheit, wurde jedoch glücklicherweise vor einigen Jahren auch hierzulande wiederentdeckt. Bis vor einiger Zeit durfte Stevia und auch das Steviosid in Europa noch nicht als Lebensmittel verkauft werden, da nach der EU-Verordnung erst Längszeittests durchgeführt werden mussten, um festzustellen, ob sich dieser Naturschatz aus Peru auch wirklich als gesundheitlich unbedenklich erweist. Mit Erfolg! Alle Langzeittests ergaben, dass die Steviapflanze keinerlei Gefährdung für die Gesundheit des Menschen darstellt – im Gegenteil! Stevia zeigt laut vieler renommierter Quellen und auch nach Aussage der peruanischen Ureinwohner sogar zahlreiche Heilwirkung auf! Nicht umsonst wird diese Pflanze von den Bergbewohnern Südamerikas bereits seit vielen Jahrhunderten als effektive Heilpflanze eingesetzt!

Welche Heilwirkungen weist die Steviapflanze auf?

Laut der Aussage der südamerikanischen Ureinwohner können die verschiedenen Teile der Steviapflanze und natürlich auch, nach neusten Erkenntnissen, der Auszugsstoff Steviosid, für die Behandlung der unterschiedlichsten Erkrankungen eingesetzt werden. So hilft dieser Naturschatz beispielsweise Menschen, die unter einer Pilzinfektion leiden, wie mit dem Hefepilz Candida. Nicht nur, dass diese Personen, die generell auf Zucker und auch auf Fruchtzucker verzichten müssen, von der Süßkraft der Pflanze profitieren können, die Steviapflanze enthält zudem auch verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe, welche eine Ausbreitung der krankmachenden Pilze im Körper unterbinden können. Äußerlich angewendet können die Pflanze und deren Auszugsstoff auch für die Behandlung eines Hautpilzes eingesetzt werden. Auch bei spröder Haut kann dieser wertvolle Naturschatz sehr nutzbringend sein. Die Ureinwohner des Herkunftslandes der Korbblütlerpflanze setzten diese zudem bei Bluthochdruck, Gicht, Sodbrennen, Infektionen und für die Zahnpflege ein, denn im Mundraum verhindern die sekundären Pflanzenstoffe die Bildung von Karies und lindern Zahnfleischentzündungen.

In Japan wird die Steviapflanze bereits sehr lange kultiviert

Anders wie in den westlichen Breitengraden kultivieren die Japaner die Steviapflanze bereits seit vielen Jahrzehnten in extra hierfür eingerichteten Treibhäusern. Das Steviosid findet sich in Japan und auch in anderen asiatischen Ländern seit langer Zeit schon auf den Tischen vieler Restaurants und auch Privathaushalte als natürlicher und gesunder Zuckerersatzstoff. Derselbe Umstand bezieht sich auch auf viele südamerikanische Länder, wie auf Peru, Paraguay und Brasilien, nur in den USA und in Europa erscheint Stevia leider erst sehr verspätet auf dem Lebensmittelmarkt. Doch da Steviaprodukte seit dem Dezember 2011 nun endlich ihre Zulassung als Lebensmittel in der EU erhalten haben, können nun auch wir Europäer von den enormen Vorteilen dieser Pflanze und deren Auszugsstoffe profitieren.

Für wen ist Stevia geeignet?

Der natürliche Süßstoff enthält grundsätzlich keinerlei Kalorien und auch keine zuckerähnlichen Stoffe und kann daher sowohl ohne eine Einschränkung von Diabetikern und zuckerintoleranten Menschen für das gesunde Süßen von Getränken und Speisen eingesetzt werden. Hierfür eignet sich das Steviosid besonders gut, welches mittlerweile in Form von reinem Pulver, Tabs oder auch flüssig angeboten wird. Da die Süßstoffprodukte aus der südamerikanischen Pflanze komplett frei von Kalorien sind, eignen sich diese Süßungsmittel auch optimal für eine Diät, in deren Rahmen sich die abnehmwillige Person hin und wieder beispielsweise mit einem süßen Heißgetränk oder mit einer kalorienarmen Süßspeise belohnen möchte.

Wie kann Stevia verwendet werden?

Wie bereits erwähnt, findet sich der natürliche Süßstoff mittlerweile in den unterschiedlichsten Darreichformen, wie als reines weißes Pulver (Steviosid), als grünes Pulver (die getrockneten und gemahlenen Blätter), als flüssiges Konzentrat und auch in Form von Süßstofftabs. Letztere Darreichform stellt in Bezug auf die leichte Dosierbarkeit die ideale Wahl da, denn das Pulver und auch das flüssige Konzentrat lässt sich etwas schwerer exakt dosieren. Die getrockneten Blätter eignen sich besonders gut für das Süßen von Tee, wobei das konzentrierte Pulver, die Steviaflüssigkeit und auch die Tabs sowohl für Getränke wie Tee oder Kaffee, als auch für das Backen und Kochen sehr gut geeignet sind. Da der Auszugsstoff Steviosid leider einen leicht bitteren Geschmack aufweist, vor allem wenn mit dem natürlichen Süßstoff gebacken und gekocht und das Konzentrat dementsprechend in einer großen Menge eingesetzt wird, kann der bittere Geschmack den Genuss der Süßspeisen etwas schmälern. Doch glücklicherweise finden sich mittlerweile einige wenige Steviaprodukte auf dem Markt, denen die Bitterstoffe komplett entzogen wurden, ohne das hierdurch die Süßkraft, die Qualität und auch die Heilwirkung dieses Naturschatzes eingeschränkt werden.

Stevia ist seit Ende 2011 als Süßmittel in der EU zugelassen

Stevia als gesunde Alternative zum Zucker und zu chemischen Süßstoffen

Dass der Zucker in Bezug auf die Gesundheit nicht unbedingt sehr förderlich ist, stellt schon lange kein Geheimnis mehr dar. Zucker kann zu Übergewicht führen, den Körper übersäuern, Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen und vieles mehr. Auch die chemischen Zuckerersatzstoffe sind wie bereits erwähnt nicht unbedingt unbedenklich und daher stellt der natürliche Süßstoff Stevia eine ideale Wahl dar! Nicht nur dass dieser Zuckerersatz alle Getränke und Speisen sehr angenehm süßt – auch die Gesundheit des Menschen wird durch den Schatz der Anden optimal gefördert! Bleibt zu erwarten, wann sich die Steviapflanze und deren Auszugsstoff, wie in Japan und Südamerika, auch hierzulande als Standard-Süßstoff etabliert!

 

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