apothekeStatistisch festgestellt ist, dass die Deutschen an Arznei-, Heil- und Hilfsmitteln zur Gesunderhaltung jährlich rund 50 Milliarden Euro aufwenden.
Natürlich ist es bei dieser Summe klar, dass auch Betrüger auftreten, die sich einen Anteil davon versprechen.

Fälschungen von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln.

Die werden dann als rezeptfrei zum Erwerb im Internet angeboten. Ein weites Feld sind auch die sog. Nahrungsergänzungsmittel. Dazu muss gesagt werden, dass diese keine Arzneimittel sind. Sie sollen an und für sich in speziellen Fällen angewendet werden, um die normale Ernährung sinnvoll zu ergänzen. Aber, so erklären die Mediziner, seien sie nicht dazu da, Krankheiten zu heilen oder zu verhüten. Es ist für Betrüger leicht, auf den Markt zu kommen, wenn man die Hintergründe erläutert – Denn Arzneimittel durchlaufen ein Zulassungsverfahren, Nahrungsergänzungsmittel haben lediglich eine Registrierungspflicht.

Vorsicht bei Werbeversprechen für Nahrungsergänzungsmittel

Unseriöse Werbung kann man, wenn man richtig hinsieht und -hört, eigentlich selbst entlarven. Meistens ist es so, dass da manche unsinnige Versprechen gemacht werden, wie beispielsweise Abnehmen ohne alles, wie Bewegung oder Diät. Oder Heilung ohne Nebenwirkung. Das ist einfach erfunden. Dann wird von den Experten noch auf eine Tatsache hingewiesen, die nicht stimmen kann: Erfolgs- und Geld-zurück-Garantien. Auch wenn ein Präparat gleichzeitig für unterschiedliche Krankheiten gleichzeitig wirken soll, ist das nicht richtig. Auch ist es ein Unding, wenn Patienten weisgemacht wird, dass die Mittel besser als die Schulmedizin sein soll. Das könnte nämlich dazu führen, dass sie etwa eine bestehende Therapie ohne Absprache mit Arzt und Apotheker abändern oder absetzen.

Da gibt es noch etwas zu beachten

Und zwar das Heilmittelwerbegesetz. Es verbiete u.a. die Werbung mit Krankengeschichten oder wissenschaftlichen Studien. Meist weisen diese Geschäftemacher dann auf zufriedene Kunden hin. Das ist in der Regel einfach erfunden. Oft sieht man das in Blogs oder Internetforen. Da ist es sicher, den Arzt oder Apotheker zur Information aufzusuchen

Falsche Versprechen in Heilmitteln

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