schilddürse-halsWas viele nicht wissen, bei jedem zweiten Deutschen ist sie nicht in der Balance. Und das macht sich bemerkbar. Dabei ist sie, wie der Mediziner erklärt, nur ein kleines schmetterlingförmiges und walnussgroßes Organ, das im vorderen Hals sitzt. Aber deswegen ist sie doch wichtig, denn sie produziert zwei Hormone, die unverzichtbar für den Organismus sind.

Über-/Unterfunktion der Schilddrüse

Das kann sich so äußern, dass man stark schwitzt, Schlafstörungen hat, sich nicht konzentrieren kann oder nervös ist. Dann produziert die Schilddrüse vielleicht zu viel Hormone. Das ist die sog. Überfunktion. Der Stoffwechsel beschleunigt dann und man verliert an Gewicht. Außerdem kann man ruhelos sein und auch Durchfall bekommen. Dann kann es sein, dass zuwenig Hormone produziert werden, also das, was die Ärzte als Unterfunktion bezeichnen. Auch das ist nicht angenehm. Es kann zu Gewichtszunahmen, Müdigkeit und Gedächtnisschwäche kommen. Selbst Haarausfall und Verstopfungen können auftreten.

Auch Knoten treten häufig auf

Sie sind meist sehr klein und man hat damit keine Beschwerden. Allerdings können sie später wachsen und damit auf die Luft- und Speiseröhre drücken. Es wird unterschieden zwischen warmen und kalten Knoten. Die warmen sind meist gutartig, bei den kalten kann es um eine harmlose Gewebeveränderung gehen. Im schlimmsten Fall kann aber auch ein Tumor die Ursache sein.

Schilddrüsen-Erkrankungen

Müssen nicht unbedingt operativ behandelt werden, meist kann man durch eine konservative Therapie mit Medikamenten helfen. Wenn die Drüse bereits so stark gewachsen ist, dass die Luft- oder Speiseröhre beeinträchtigt wird, sollte man einen Chirurg hinzuziehen. Auf jeden Fall, wenn ein Tumor festgestellt wurde. Viele Patienten scheuen vor einem chirurgischen Eingriff zurück, weil sie befürchten, dass man die Narbe an ihrem Hals sieht. Heutzutage ist aber die ästhetische Chirurgie so gut, dass das kein Grund sein sollte, einer Operation nicht zuzustimmen

Die Schilddrüse – kann Probleme machen

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