Versteckter Milchzucker in Lebensmitteln - Laktoseintoleranz

Achtung vor verstecktem Milchzucker bei Laktoseintoleranz!

Colostrum, die ErstmilchJedem von einer Laktoseintoleranz betroffenen ist es unbedingt anzuraten, die verschiedenen Lebensmittel vor dem Kauf und Verzehr genau zu kontrollieren, ob nicht eventuell versteckter Milchzucker in den jeweiligen Produkten enthalten ist. Tatsächlich verhält es sich heutzutage leider so, dass Milchzucker in einer Vielzahl an Lebensmitteln verarbeitet wird, in welchem dieser von den meisten Konsumenten garantiert nicht vermutet wird, da diese Lebensmitteln grundsätzlich nicht den Milchprodukte zugeordnet werden.

Glücklicherweise müssen in Deutschland und in weiteren Ländern der EU die Inhaltsstoffe von Lebensmitteln auf der Verpackung klar deklariert werden, wodurch ein von der Laktoseintoleranz Betroffener in den meisten Fällen recht gut ermitteln kann, ob sich in einem speziellen Produkt Milchzucker befindet oder nicht. Leider muss der Laktosegehalt in einem Produkt jedoch erst ab einer gewissen Menge angegeben werden, wodurch grundsätzlich immer ein Restrisiko bestehen bleibt. Zudem werden viele Produkte frisch gekauft, wie beispielsweise Wurstwaren, und daher können die genauen Inhaltsstoffe dieser Produkte nicht von einer Verpackung abgelesen werden und müssen erfragt werden. Für viele Endverbraucher stellt sich allzu oft die Frage, warum die Lebensmittelindustrie überhaupt immer häufiger auf Milchzucker zurückgreift und welchen Zweck die Laktose eigentlich in den verschiedenen Produkten erfüllt.

Milchzucker dient häufig als Aromaträger oder Füllstoff

Da die Lebensmittelindustrie den Milchzucker sehr große Menge zukauft und dieser zudem grundsätzlich sehr günstig erworben werden kann, stellt die Laktose ein idealer und billiger Zusatzstoff für die unterschiedlichsten Lebensmitteln dar. Beispielsweise findet sich die Laktose heutzutage in vielen Fertiggerichten, wo sie in Form von Molkepulver oder auch in Reinform beigemischt wird. Hierbei erfüllt das Molkepulver oder der Milchzucker prinzipiell keinen nennenswerten Zweck bezüglich der Qualität eines bestimmten Produkts, sondern soll lediglich das Gewicht eines Fertiggerichts erhöhen, wodurch die Hersteller dieser Fertiglebensmittel natürlich effektiv Kosten einsparen. In manchen Fällen dient der Milchzucker bzw. das Molkepulver eventuell auch als Aromaträger, als Färbe- oder Bindemittel.

Immer mehr Wurstsorten enthalten heutzutage Laktose

Eine besonders häufige Gefahrenquelle für eine laktoseintolerante Person bezüglich des versteckten Milchzuckers in Lebensmitteln stellen die unterschiedlichen Wurstsorten dar. In den meisten Wurstküchen wird der Rohmasse für die unterschiedlichen Wurstsorten heutzutage immer häufiger Milchzucker oder Molkepulver beigemischt, was vor allem ein Problem darstellt, wenn die Wurst an der Fleischereitheke im Supermarkt oder in einer Metzgerei gekauft wird, da das Produkt hierbei nicht, wie bei abgepackten Waren, vom Endverbraucher auf die Inhaltsstoffe kontrolliert werden kann. Nicht selten sind die Verkäufer hinter der Theke mit der Frage, ob in einem entsprechenden Produkt Milchzucker verarbeitet wurde, klar überfordert und können diese Frage daher oft nicht mit der nötigen Kompetenz beantworten.

Was hat Laktose in der Wurst überhaupt zu suchen?

Viele Endverbraucher stellen sich natürlich die berechtigte Frage, warum denn der Wurst überhaupt Milchzucker oder Molkepulver beigemischt wird. Zumeist setzen auch die Wursthersteller die Laktose dafür ein, um das Gewicht von einem bestimmten Produkt zu erhöhen. Da der Milchzucker prinzipiell nur schwach süß und geschmacksneutral ist, stellt er hierfür ein idealer Füllstoff dar. Des Weiteren dient die Laktose häufig auch für den Erhalt der Färbung eines Produkts, wie dies beispielsweise beim Schinken erwünscht ist. Sollte also nicht einwandfrei ermittelt werden können, ob sich in einer bestimmten Wurstsorte Laktose befindet, so empfiehlt es sich für einen Endverbraucher mit Laktoseintoleranz vom Kauf und Konsum des entsprechenden Produkts grundsätzlich abzusehen.

Auch viele Konserven und tiefgefrorene Lebensmittel enthalten Milchzucker

Neben der Wurst stellen auch verschiedene Konservenprodukte und tiefgefrorene Fertiggerichte eine echte Gefahrenquelle für versteckten Milchzucker dar. Beispielsweise enthalten heutzutage immer mehr Fischkonserven namenhafter Hersteller Molkepulver oder Milchzucker. Auch in diesen Produkten dient der Milchzucker in erster Linie für die Erhöhung des Gewichts und als billiger Aromaträger. Selbst in Dosengemüse, vor allem wenn dieses bereits mit einer Soße versehen wurde, findet sich leider sehr häufig Laktose oder Molkepulver. Mitunter wurden sogar verschiedene gefrorene Fleischprodukte, wie Schnitzel, ausfindig gemacht; in welche für die Erhöhung des Gewichts Laktose eingespritzt wurde. Daher sollte auch die Vielzahl an Tiefkühlfertiggerichten und Konserven grundsätzlich auf den Gehalt von Laktose genau überprüft werden, denn selbst in tiefgefrorenem Gemüse finden sich teilweise immer wieder nicht unerhebliche Spuren von Milchzucker oder Molkepulver.

Vorsicht vor Laktose in verschiedenen Getränken!

Jeder Laktoseintolerante, der gerne ab und an ein Gläschen Wein genießen möchte, steht vor dem klaren Problem, das sich auch in vielen, selbst hochwertigen, Weinsorten immer wieder Spuren von Milchzucker ausfindig machen lassen. Da bei alkoholischen Getränken generell keine Deklarierungspflicht bezüglich der Inhaltsstoffe besteht, kann der Endverbraucher auch nicht wirklich kontrollieren, ob in einem bestimmten Wein Milchzucker enthalten ist. Bei der Weinproduktion wird der Milchzucker in einigen Fällen als sogenanntes Klärungsmittel eingesetzt, wodurch nach Abschluss der einzelnen Produktionsschritte leider immer noch Spuren von Laktose im Wein enthalten sein können.

Doch nicht nur alkoholische Getränke, wie der Wein, stellen eine versteckte Quelle für Laktose dar. Selbst verschiedene Softdrinks oder sogar Fruchtsäfte können in einigen Fällen Milchzucker oder Molke enthalten. Jedoch ist bei den Softdrinks und Fruchtsäften zumindest eine Deklarierung auf den Etiketten bezüglich des Milchzuckergehalts pflicht, wodurch das entsprechende Produkt von einer von der Laktoseintoleranz betroffene Person recht gut kontrolliert werden kann, sofern der Milchzuckergehalt natürlich nicht unter der Deklarierungsgrenze liegt. Zu guter Letzt sollten in Bezug auf verstecktem Milchzucker auch noch die verschiedenen Wein- und Obstessigsorten erwähnt werden, da auch in diesen Produkten nicht selten Spuren von Laktose enthalten sind, wobei der Milchzucker in diesen Produkten wiederum häufig als Aromaträger dient.

Weitere Gefahrenquelle: Brot und Pulverkaffee!

Viele Bäckereien bieten heutzutage verschiedenen Brotsorten an, welche ebenfalls einen nicht unerlässlichen Gehalt an Milchzucker aufweisen. Ein sehr schönes Beispiel hierzu stellen die sogenannten Milchbrötchen dar, wobei bei diesen Backwaren bereits die Bezeichnung einen Laktosegehalt vermuten lässt. Doch leider findet sich der Milchzucker oder das Molkepulver auch in anderweitigen Backwaren und daher sollte eine laktoseintolerante Person grundsätzlich nachfragen, ob in den entsprechenden Produkten Laktose in irgendeiner Form verarbeitet wurde. Des Weiteren enthalten auch immer mehr als milchfrei deklarierte Pulverkaffeesorten Milchzucker, um das Gewicht des entsprechenden Produkts zu erhöhen.

Auch in Restaurants wird Milchzucker verarbeitet

Möchte eine von der Laktoseintoleranz betroffene Person in einem Restaurant essen, so ist es absolut empfehlenswert, bei dem Kellner oder gar beim Koch nachzufragen, ob in den Gerichten Milchzucker oder Molkepulver verarbeitet wird. In vielen Restaurants wird heutzutage Laktose als Geschmacksträger eingesetzt oder aber die Küche greifen auf verschiedene Gewürzmischungen zurück, welche mit Milchzucker angereichert sind.

Bei vielen Medikamenten dient Laktose als Trägerstoff

Selbst die unterschiedlichsten Tabletten enthalten in der heutigen Zeit gewisse Mengen an Laktose und bei vielen Medikamenten stellt der Milchzucker sogar den Hauptbestandteil dar. Daher sollte vor der Einnahme eines bestimmten Medikaments grundsätzlich die Packungsbeilage genau studiert und das Produkt auf einen eventuellen Gehalt an Milchzucker überprüft werden. Zudem kann sich der Endverbraucher selbstverständlich bereits beim Kauf eines bestimmten Medikaments beim Apotheker über einen eventuellen Gehalt an Laktose informieren. Sollte ein Medikament vom Arzt verschrieben werden, muss der Laktoseintolerante den Mediziner noch einmal auf seine Milchzuckerunverträglichkeit hinweisen.

Eine stetige Kontrolle der Produkte ist unerlässlich

Wie nun unschwer zu erkennen ist, findet sich die Laktose in ungemein vielen Lebensmitteln, welche nicht zu den Milchprodukten zählen und wo der Milchzucker von einem Laien zumeist nicht vermutet wird. Daher muss ein von der Laktoseintoleranz Betroffener grundsätzlich stets auf der Hut sein und die verschiedenen Produkte ganz genau in Bezug auf einen eventuellen Laktosegehalt kontrollieren oder gegebenenfalls bei einem Verkäufer, Koch oder Apotheker nachfragen. Doch selbst dann besteht grundsätzlich immer ein gewisses Restrisiko, unbewusst Laktose über ein bestimmtes Produkt zu konsumieren, den der Milchzuckergehalt in den Lebensmitteln muss, wie bereits erwähnt, grundsätzlich erst ab einer gewissen Menge auf der Verpackung angegeben werden. Selbst eine sehr geringe Menge Milchzucker, die unter dieser Kennzeichnungspflicht liegt, kann für einen stark laktoseintoleranten Menschen bereits eine ernst zu nehmende Gefahrenquelle bezüglich der belastenden Symptome der Laktoseintoleranz darstellen!

Die Einnahme von Laktase und Calcium ist grundsätzlich absolut empfehlenswert

Um sich vor den überaus belastenden Symptomen der Laktoseintoleranz durch den versehendlichen Konsum von verstecktem Milchzucker in den verschiedenen Lebensmitteln und Medikamenten effektiv zu schützen, bietet sich grundsätzlich die Einnahme eines hochwertigen Nahrungsergänzungsmittels an, welches das dem Körper fehlende Verdauungsenzym Laktase in einer hohen Konzentration enthält. Mithilfe der Laktase in einem derartigen Produkt lässt sich der versehendlich konsumierte Milchzucker effektiv im Dünndarm abbauen, wodurch dieser nicht in den Dickdarm gelangen und dort vergoren werden kann. Hierdurch lässt sich den typischen Symptomen der Laktoseintoleranz, wie beispielsweise Durchfall, Blähungen, Hautausschläge, Übelkeit und Koliken, bereits im Vorfeld sehr gut entgegenwirken. Ferner erübrigt sich durch die Einnahme von einem laktasehaltigen Gesundheitsprodukt ein genereller Verzicht auf Milchprodukte, wodurch ein Nährstoffdefizit, wie mit dem wichtigen Spurenelements Calcium, dessen Hauptlieferanten grundsätzlich die Milch und die verschiedenen Milchprodukte darstellen, sehr gut vermieden werden kann.

Da viele laktoseintolerante Menschen häufig bereits durch den jahrelangen Verzicht auf Milchprodukte unter einem gravierenden Calciummangel leiden, empfiehlt es sich für diese Personen zudem, ein Nahrungsergänzungsmittel mit einem hohen Calciumgehalt einzunehmen, um das bereits bestehende Nährstoffdefizit sehr schnell wieder in den Griff zu bekommen. Zu guter Letzt kann sich ein von der Laktoseintoleranz Betroffener mithilfe eines hochwertigen Laktaseprodukts mit Calcium, wie zum Beispiel mit der Nahrungsergänzung PreThis Laktase ULTRA, wieder die gewohnte Lebensqualität zurückholen und den belastenden Symptomen der Milchzuckerunverträglichkeit und einem gefährlichen Nährstoffmangel endlich ein Ende setzen!

Unsere Empfehlung: Laktase Plus PreThis® ULTRA bei Laktoseintoleranz

Laktase Plus von PreThis ULTRA 

Laktase Enzyme Plus von PreThis® ULTRA im Shop kaufen!

 

Zurück zum Gesundheitsratgeber.

Zuletzt angesehen