Laktoseratgeber - Ursachen und Symptome der Laktoseintoleranz

Laktoseintoleranz - die Milchzuckerunverträglichkeit

Colostrum, die ErstmilchDie Laktoseintoleranz stellt heutzutage ein sehr häufig auftretendes Problem dar und verursacht die unterschiedlichsten Probleme bei den Betroffenen, wobei eine Unverträglichkeit der Laktose in vielen Fällen, jedoch nicht wie allgemein vermutet, nur ausschließlich mit immer wiederkehrenden Durchfällen, Blähungen, Koliken und weiteren gravierenden Verdauungsproblemen einhergeht. Bei der Laktose handelt es sich grundsätzlich um einen bestimmten Zucker in der Milch, welcher daher umgangssprachlich auch als Milchzucker bezeichnet wird. Der grundlegende Auslöser der belastenden Laktoseintoleranz stellt prinzipiell eine Unterproduktion oder auch das gänzlichen Fehlen eines bestimmten Verdauungsenzyms, der sogenannten Laktase, im Dünndarm des Menschen dar, die den Milchzucker in für den Körper verwertbare Bestandteile aufspaltet.

Die Symptome der Laktoseintoleranz sind sehr breit gefächert.

Eine Laktoseintoleranz kann prinzipiell die unterschiedlichsten Symptome bei den Betroffenen auslösen, die sich nicht nur ausschließlich auf das Verdauungssystem beziehen. Daher werden diese Symptomkomplexe von den Betroffenen und auch von deren behandelnden Ärzte und Heilpraktikern in vielen Fällen nicht auf die Unverträglichkeit des Milchzuckers zurückgeführt und tatsächlich werden die Beschwerden aufgrund dieses Umstands nur bei jedem dritten der Betroffenen auf eine Laktoseintoleranz bezogenen. Nicht selten führt eine derartige Fehlinterpretation der breit gefächerten Symptome der Laktoseintoleranz zu einer falschen Behandlung. Wie bereits erwähnt, löst die Laktoseintoleranz in erster Linie sehr häufig verschiedene Verdauungsprobleme, wie starke Blähungen, damit einhergehende Krämpfe und Koliken, Durchfälle und Verstopfungen aus. Sollte ein Betroffener unter diesen sich auf das Verdauungssystem beziehenden Symptomen leiden, so wird die Laktoseintoleranz von einem kompetenten Arzt oder Heilpraktiker noch relativ häufig direkt erkannt. Anders gestaltet sich es jedoch, wenn ein laktoseintoleranter Mensch ausschließlich unter den mit dieser Unverträglichkeit des Milchzuckers ebenfalls sehr häufig auftretenden Syndromen, wie Hautausschläge, Kopfschmerzen, ein generelles Unwohlseingefühl, Depressionen, Schlafstörungen und ständige Müdigkeit, Gliederschmerzen oder Akne leidet. In einem derartigen Fall wird die Laktoseintoleranz bis heute leider sehr häufig nicht erkannt und der Betroffene muss eine nicht enden wollenden Untersuchungsreihe und teilweise sogar Fehlbehandlungen über sich ergehen lassen.

Die Laktoseintoleranz stellt keine Allergie dar.

Von vielen Laien wird die Laktoseintoleranz bis heute fälschlicherweise als eine Allergie angesehen. Jedoch handelt es sich hierbei um eine Fehlinterpretation dieses Problems, denn im Rahmen der Laktoseintoleranz findet keine allergische Reaktion im Körper des Betroffenen statt. Hingegen handelt es sich bei der Laktoseintoleranz generell um eine Unverträglichkeit des Milchzuckers, welche für das Auslösen der belastenden Symptome im Körper verantwortlich ist. An einer allergischen Reaktion ist in erster Linie das Immunsystem des Betroffenen beteiligt, wobei sich eine Überreaktion der Abwehrkräfte im Körper des Allergikers einstellt und wodurch die verschiedenen, mit der jeweiligen Allergie verbundenen, Beschwerden entstehen. Zu einer Überreaktion des Immunsystems im Rahmen einer Allergie kommt es durch den Umstand, da das Immunsystem des Allergikers verschiedene in den Körper eindringender Stoffe als grundlegende Gefährdung erachtet und sich mit der allergischen Reaktion gegen diese vermeintlich gefährlichen Eindringlinge zur Wehr setzt. Bei einer Laktoseintoleranz ist jedoch nicht die Überreaktion des Immunsystems ausschlaggebend, sondern das Fehlen des speziellen Verdauungsenzyms Laktase, wodurch der Milchzucker vom Verdauungssystem nicht aufgespaltet werden kann. Aus diesen hier aufgeführten Gründen darf die Laktoseintoleranz auch keinesfalls mit einer Milcheiweißallergie verwechselt werden.

Laktose ist ein wesentlicher Bestandteil von Milchprodukten.

Wie die umgangssprachliche Bezeichnung „Milchzucker“ bereits vermuten lässt, stellt die Laktose ein wesentlicher Bestandteil von nahezu allen erdenklichen Milchprodukten dar. Die Laktose findet sich daher beispielsweise im Joghurt, im Käse, in der Butter, in der Sahne, im Quark und selbstverständlich auch in der Milch selbst. Zudem enthalten auch weitere Lebensmittel mit einem hohen Milchgehalt nicht selten die Laktose, wobei vor allem das Speiseeis, die Schokolade, verschiedene Fertiggerichte, Fertigsoßen und milchhaltige Softdrinks Erwähnung finden sollten. Die weite Verbreitung der Laktose in vielen unterschiedlichen Lebensmitteln wird von den Sachverständigen ebenfalls mitunter als Hauptursache für das nicht sofortige Erkennen der Unverträglichkeit gegen Milchzucker angesehen, da die Symptome der Laktoseintoleranz bereits bei der Aufnahme kleinster Mengen von Milchzucker, die zum Beispiel in verschiedenen Fertiggerichten anzutreffen sind, ausgelöst werden können.

Welche Aufgabe hat die Laktase?

Das wichtige Verdauungsenzym Laktase wird prinzipiell bereits im Säuglingsalter im Dünndarm des Menschen produziert und weist die überaus wichtige Aufgabe auf, den Milchzucker, die Laktose, in ihre beiden wesentliche Bestandteile Galaktose, auch Schleimzucker genannt, und Glukose, den Traubenzucker, aufzuspalten. Nur durch dieses Aufspalten des Milchzuckers in seine beiden Hauptbestandteile kann dieser die Darmwand passieren und vom Körper des Menschen in verwertbare Energie umgewandelt werden. Findet sich im Dünndarm eine nicht ausreichende Menge an Laktase an, so kann der Milchzucker nicht aufgespalten werden, wodurch dieser unangetastet in den Dickdarm gelangt und dort von den wichtigen Bakterien der Darmflora vergoren wird.

Das Vergären der Laktose zieht verschiedene Probleme mit sich.

Bei dem Vergärungsprozess des Milchzuckers durch die Bakterien im Dickdarm des Menschen werden unweigerlich verschiedene Stoffe frei, wie beispielsweise Milchsäure und Methangas. Das Methangas löst wiederum die mit einer Laktoseintoleranz verbundenen, sehr häufig auftretenden Blähungen aus. Ferner können durch eine große Menge Methangas im Darm Kämpfe und Koliken entstehen. Wiederum verursacht die Milchsäure einen vermehrten Wassereinstrom in den Dickdarm des Menschen, wodurch sehr schnell ein gravierender Durchfall entstehen kann. Durch diese grundlegenden Symptome der Laktoseintoleranz, vor allem durch die Durchfälle, kann sich zudem eine gravierende Reizung der Darmwände einstellen, wodurch die verschiedene Nährstoffe nicht mehr einwandfrei aufgenommen werden können. Hieraus resultiert im schlimmsten Fall ein enormer Nährstoffmangel, der wiederum zahlreiche Gesundheitsbeschwerden nach sich ziehen kann. Ferner wirkt sich eine chronische Reizung der Darmwände durch die mit einer Laktoseintoleranz verbundenen Durchfälle mitunter auch sehr negativ auf die natürlichen Abwehrkräfte des Menschen aus, wodurch das Risiko auf gefährliche Infektionskrankheiten enorm steigt. Im schlimmsten Fall kann es durch die starke Reizung der Darmwände zu einer Verkrümmung der Darmzotten im Dünndarm kommen, die sich wiederum der optimalen Aufnahme der in der Nahrung enthaltenen Nährstoffe entgegenstellt. Hieraus wird nun ersichtlich, dass eine Laktoseintoleranz nicht nur bezüglich des mit dieser Unverträglichkeit gegen den Milchzucker verbundenen Symptomkomplexes ein ernstes Problem darstellt, sondern dass es sich hierbei auch um eine ernst zu nehmende Gefährdung des generellen Gesundheitszustandes eines Menschen handelt.

Was sind die Auslöser für die Unterproduktion der Laktase?

Die Unterproduktion der Laktase im Dünndarm des Menschen kann auf sehr unterschiedliche Ursachen zurückgeführt werden. Zumeist findet sich im Säuglingsalter in der Regel eine sehr hohe Konzentration an Laktase im Dünndarm des Menschen, welche in einem fortgeschrittenen Alter automatisch abnimmt. Jedoch haben zahlreiche Studien ergeben, dass viele Säuglinge heutzutage bereits direkt nach der Geburt eine Unterproduktion an Laktase und eine hiermit verbundene Unverträglichkeit gegen Milchzucker aufweisen. Die Mediziner und Forscher schlossen diesen Umstand auf genetisch bedingte Ursachen zurück, was zu der Annahme führte, dass sich die verminderte Laktasekonzentration und die hiermit verbundene Unverträglichkeit gegen Milchzucker tatsächlich vererbt. Eine derartig angeborene Laktoseintoleranz löst in der Regel weitaus stärkere Symptome aus, als eine Milchzuckerunverträglichkeit, die aus dem natürlichen Absinken des Laktasespiegels im Alter resultiert. Die Laktoseintoleranz, welche bereits seit der Geburt besteht, wird in Fachkreisen generell als angeborene Laktoseintoleranz bezeichnet, wobei die Milchzuckerunverträglichkeit, die aus der natürlichen Verminderung des Laktasegehalts im Dünndarm ab einem gewissen Alter resultiert, als primäre Laktoseintoleranz gilt. Tatsächlich weisen mittlerweile 75% der erwachsenen Weltbevölkerung einen Laktasemangel auf, wobei die daraus resultierende Intoleranz auf Laktose von Person zu Person natürlich sehr unterschiedlich stark ausfällt, wodurch viele Betroffenen ihre Laktoseintoleranz häufig gar nicht oder erst in einem fortgeschrittenen Stadium wahrnehmen. Zudem weisen die verschiedenen Kulturkreise auf der Welt wiederum sehr unterschiedliche Prozentzahlen bezüglich der Häufigkeit der Laktoseintoleranz auf. In Afrika und Asien beispielsweise leiden nahezu 90 % der Bevölkerung unter einer Laktoseintoleranz, wobei der Prozentsatz an laktoseintoleranten Menschen in Deutschland ungefähr bei 15-25 % liegt. Dieser Umstand begründet sich aus der Tatsache, dass hellhäutige Menschen im direkten Vergleich mehr Laktase produzieren, als dunkelhäutige. Daher wird in vielen Ländern Asiens und Afrika die Laktoseintoleranz als Normalzustand angesehen und die Ernährung entsprechend angepasst.

Des Weiteren kann ein verminderter Laktasegehalt im Dünndarm auch auf verschiedene Erkrankungen des Verdauungssystems und zudem auf unterschiedliche Lebensumstände zurückgeführt werden. Hierbei sprechen die Mediziner von einer sekundären Laktoseintoleranz. Beispielsweise kann der übermäßige und langzeitlichen Konsum von Alkohol und weiteren Genussmitteln eine Unterproduktion der Laktase und eine hiermit verbundene Laktoseintoleranz auslösen. Ferner sollte unter diesem Kontext auch noch die Einnahme verschiedener Medikamente Erwähnung finden, die beispielsweise im Rahmen einer Chemo- oder Immuntherapie verabreicht werden, da auch derartige, chemische Stoffe eine gravierende Senkung des Laktasespiegels auslösen können. Selbst eine Mangelernährung, die in der heutigen Zeit leider sehr häufig anzutreffen ist, wird von den Mediziner und Forscher nicht selten für eine sekundäre Laktoseintoleranz verantwortlich gemacht. Dieser Umstand begründet sich aus der Tatsache, dass für eine gesunde Laktaseproduktion im Dünndarm eine konstante und optimale Nährstoffversorgung des Körpers gewährleistet werden muss.

Wie kann eine Laktoseintoleranz eigenständig festgestellt werden?

Für die Laktoseintoleranz finden sich heutzutage unterschiedliche Diagnoseverfahren, wobei prinzipiell unterschieden werden muss, ob die Diagnose in eigener Regie oder mithilfe eines kompetenten Mediziners oder Heilpraktikers durchgeführt wird. Im Rahmen einer Selbstdiagnose kann der von immer wiederkehrenden Verdauungsproblemen oder anderweitigen mit der Laktoseintoleranz verbundenen Symptome einen so genannten Diättest durchführen. Bei einem Diättest muss generell über mehrere Tage auf Lebensmittel verzichtet werden, welche Laktose enthalten. Hierbei gilt es zu beachten, dass nicht nur Milchprodukte, sondern auch viele Fertignahrungsmittel Milchzucker enthalten und auf diese daher ebenfalls verzichtet werden muss! Sollten die Symptome innerhalb dieser Zeit abklingen oder sich spürbar vermindern, so liegt die Wahrscheinlichkeit sehr nahe, dass eine Laktoseintoleranz besteht. Um hierbei sicherzugehen, empfiehlt sich zudem, einen sogenannten Expositionstest durchzuführen, wobei der Gesundheitsbewusste nach der mehrtägigen Laktoseabstinenz ein Glas Wasser mit ungefähr 100 g Milchzucker zu sich nimmt. Finden sich einige Stunden nach dem Trinken dieser Lösung wiederum die Symptome ein, so besteht mit ziemlicher Sicherheit eine Laktoseintoleranz.

Ärzte und Heilpraktiker greifen auf verschiedene Diagnoseverfahren zurück.

Die bezüglich der Laktoseintoleranz von den Ärzten und Heilpraktikern eingesetzten Diagnoseverfahren gliedern sich wiederum in unterschiedliche Vorgehensweisen auf. Ein von vielen Ärzten eingesetztes Diagnoseverfahren stellt der sogenannte H2-Atem-Test dar. Im Rahmen dieses Tests wird die Ausatemluft des Patienten auf die Konzentration an Wasserstoff überprüft. Mithilfe des auf diese Weise ermittelten Wertes kann der Mediziner feststellen, ob eine Laktoseintoleranz vorliegt. Bei der Vergärung des Milchzuckers im Dickdarm durch die Darmbakterien entsteht, neben dem bereits erwähnten Methan, auch Wasserstoff, der über den Blutkreislauf in die Lunge gelangt und über den Atemvorgang wieder ausgeschieden wird. Jedoch muss dieser Atemtest zweifach durchgeführt werden, wobei der Patient vor dem zweiten Durchgang des Tests eine kleine Menge Milchzucker einnimmt. Nachdem beide Testdurchläufe abgeschlossen sind, werden die hieraus resultierenden Werte miteinander verglichen und festgestellt, ob diese gravierend voneinander abweichen. Ein enorm erhöhter Wert an Wasserstoff in der Ausatemluft nach dem zweiten Testdurchlauf ist ein aussagekräftiger Hinweis auf eine Milchzuckerunverträglichkeit.

Des Weiteren kann auch ein Blutzuckertest für die Diagnose einer Laktoseintoleranz eingesetzt werden, wobei mithilfe dieses Tests überprüft wird, ob der Glucosewert im Blut nach der Verabreichung von Milchzucker ansteigt, was ein Hinweis darauf ist, das im Dünndarm des Patienten eine ausreichende Menge an Laktase vorhanden ist und keine Laktoseintoleranz besteht. Selbstverständlich muss sich auch dieser Test in zwei Durchläufe aufgliedern, in jeweils eine Blutabnahme vor und nach der Einnahme der Laktose. Auch hierbei werden die beiden Testergebnisse genau miteinander verglichen, um bei einer gravierenden Abweichung der Werte eine Laktoseintoleranz ermitteln oder ausschließen zu können. Das wohl modernste Diagnoseverfahren für eine Laktoseintoleranz stellt ein spezieller Gentest dar, durch welchen festgestellt wird, ob der LCT-Genotyp für die Produktion der Laktase einwandfreien funktioniert. Hierfür wird zumeist ein Schleimhautabstrich durchgeführt.

Was kann ein von der Laktoseintoleranz Betroffener tun?

Für Menschen mit einer gravierenden Laktoseintoleranz finden sich heutzutage unterschiedliche Möglichkeiten, die mit der Milchzuckerunverträglichkeit verbundenen Symptome effektiv zu lindern oder gar gänzlich zu beseitigen. In erster Linie kann natürlich ein genereller Verzicht auf Milchprodukte und Nahrungsmittel, die Milchzucker enthalten Abhilfe verschaffen. Jedoch stellt dieser generelle Verzicht nicht unbedingt die gesündeste Lösung dar, da Milchprodukte eine Vielzahl an wichtigen Nährstoffen liefern.

Ferner findet sich auch in vielen Lebensmitteln Milchzucker, in welchem dieser häufig nicht vermutet wird. Viel eher ist es für einen Betroffenen empfehlenswert, eine hochwertige und natürliche Nahrungsergänzung einzunehmen, welches als Hauptbestandteil die ihm fehlende Laktase in einer hohen Konzentration enthält. Unter diesem Kontext sollte vor allem das hochwertige Gesundheitsprodukt PreThis Laktase Enzyme Erwähnung finden, da diese Nahrungsergänzung einen ungemein hohen Gehalt an Laktase von sage und schreibe 12.000 FCC-Einheiten enthält. Mit der regelmäßige Einnahme dieser rein natürlichen Kapseln aus dem Hause PreThis kann sich eine von einer belastenden Laktoseintoleranz betroffene Person die mit dieser Unverträglichkeit verbundene, verminderten Lebensqualität sehr schnell wieder zurückholen, ohne dass hierfür ein Verzicht auf bestimmte Lebensmittel und Milchprodukte nötig ist!

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