KniegelenkGlucosaminsulfat – immer häufiger wird dieser Gelenknährstoff als Geheimtipp in der Nahrungsergänzung zur Vorbeugung und Behandlung von Gelenkbeschwerden gehandelt. Doch was genau bewirken Glucosaminsulfat und Glucosaminhydrochlorid und wo kommen sie her?

Glucosamine sind Glukosemoleküle, die eine Aminogruppe tragen und werden auch als Aminozucker bezeichnet. Man findet sie in nahezu allen Lebewesen, besonders hoch ist ihre Konzentration in den Chitinpanzern von Krusten- und Schalentieren und in den Zellwänden von einigen Pflanzen- und Pilzarten. Im menschlichen Körper findet man Glucosamin vor allem in Knorpel, Bindegewebe, Synovialflüssigkeit, der Gelenkschmiere, und im Glaskörper des Auges. Da die Glucosaminmoleküle in Reinform dazu neigen, lange Zuckerketten zu bilden, ist eine Aufnahme über den Magen-Darm-Trakt erschwert.

Für eine bessere Verwertung wird Glucosamin an Salze gekoppelt.

So wird Glucosamin oft an Sulfat, das Salz der Schwefelsäure, gebunden. Diese Verbindung wird als Glucosaminsulfat bezeichnet. Glucosaminhydrochlorid hingegen besteht aus Glucosamin und Hydrochlorid, das durch eine Reaktion von einer organischen Base mit Salzsäure entsteht. Beide Verbindungen haben eine gute Wasserlöslichkeit und werden schnell über die Darmschleimhaut resorbiert, was eine hervorragende Bioverfügbarkeit garantiert. Es gibt noch keine vergleichenden Studien über die Wirksamkeit der beiden Glucosamine.

Glucosaminsulfat wird zur Vorbeugung & Behandlung von Gelenkbeschwerden eingesetzt.

Da Glucosamin als Vorstufe von Glycosaminoglykan einen wesentlichen Bestandteil der natürlichen Knorpelsubstanz stellt, ist es essentiell wichtig, um das natürliche Gleichgewicht zwischen Knorpelauf- und -abbau aufrecht zu erhalten. Außerdem dient dieser Gelenknährstoff auch zur Bildung von Synovialflüssigkeit, die als Schmiermittel die reibungslose Beweglichkeit von Gelenken gewährleistet. Sowohl Knorpelaufbau als auch die Produktion von Synovialflüssigkeit nehmen mit zunehmendem Alter oder in außergewöhnlichen Belastungssituationen ab. In diesen Situationen ist es besonders wichtig, durch sinnvolle Nahrungsergänzung mit Glucosaminsulfat Gelenkschäden vorzubeugen. Darüber hinaus haben Glucosamin Präparate, die oftmal gemeinsam mit Chondroitin und MSM als kombinierte Gelenkwirkstoffe verabreicht werden, eine entzündungslindernde Wirkung und können daher heilungsfördernd und schmerzlindernd bei Knieschmerzen oder auch Hüftschmerzen wirken.

Dabei sind sie als natürliche Stoffe frei von Nebenwirkungen. So ist Glucosaminsulfat und auch Glucosaminhydrochlorid bei bereits vorhandenen Gelenkerkrankungen wie Arthrose und Gelenkverletzungen bestens geeignet, um Beschwerden zu lindern und die Heilung zu unterstützen. Sowohl im Labor als auch in mehreren klinischen Studien wurden die schützende (also auch die vorbeugende) und lindernde Wirkung von Glucosaminsulfat Nahrungsergänzungen nachgewiesen.

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