{"id":2721,"date":"2012-11-11T16:59:11","date_gmt":"2012-11-11T14:59:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gesund24h.de\/blog\/?p=2721"},"modified":"2017-04-20T13:29:18","modified_gmt":"2017-04-20T11:29:18","slug":"die-glutenallergie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gesund24h.de\/blog\/ernaehrung\/die-glutenallergie.html","title":{"rendered":"Die Glutenallergie \/ Z\u00f6liakie &#8211; was verbirgt sich dahinter?"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"left\" title=\"Getreide\" src=\"https:\/\/www.gesund24h.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/getreide-225x135.jpg\" alt=\"Getreide\" width=\"225\" height=\"135\" \/>Die Glutenallergie oder auch Glutenunvertr\u00e4glichkeit (Z\u00f6liakie) stellt ein ungemein weitverbreitetes Problem dar und immer mehr Menschen jeglicher Altersklassen m\u00fcssen sich aufgrund der belastenden und auch gesundheitsgef\u00e4hrdenden Auswirkungen der Glutenallergie in Bezug auf die Ern\u00e4hrung erheblich einschr\u00e4nken. Leider gibt es bis heute keine erfolgreiche Therapie gegen die Glutenallergie, au\u00dfer dem generellen Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel. Doch was ist eine Glutenallergie? Infos in folgendem Artikel.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Was ist eigentlich Gluten?<\/h2>\n<p>Bei dem Gluten handelt es sich um das sogenannte Klebereiwei\u00df, welches vor allem in vielen Getreidesorten, wie Weizen, Roggen, Gerste und auch Dinkel vorkommt. Die Glutenallergie stellt sowohl generell eine Autoimmunerkrankung als auch eine Lebensmittelallergie dar, in deren Rahmen die Betroffenen gegen bestimmte Bestandteile des Glutens allergisch sind. Als Ursachen f\u00fcr diese Allergie werden von den Medizinern haupts\u00e4chlich zwei Faktoren genannt \u2013 verschiedene genetische Ausl\u00f6ser und auch eine erheblich zu fr\u00fche Ern\u00e4hrung von Kleinkindern mit glutenhaltigen Nahrungsmitteln.<\/p>\n<h2>Wie \u00e4u\u00dfert sich die Glutenallergie?<\/h2>\n<p>Konsumiert eine Person mit Glutenallergie glutenhaltige Nahrungsmittel, so k\u00f6nnen die verschiedensten Reaktionen und Symptome auftreten. Beispielsweise leiden viele Betroffene nach der Aufnahme von Gluten unter Durchfall, Erbrechen, \u00dcbelkeit und auch unter Appetitlosigkeit. Im weiteren Verlauf der Allergie kann es zu einer gravierenden Entz\u00fcndung der D\u00fcnndarmschleimhaut kommen, wodurch der K\u00f6rper nicht mehr in der Lage ist, die in der Nahrung enthaltenen N\u00e4hrstoffe zu verwerten. Die Folge hiervon sind nicht selten ein gravierendes N\u00e4hrstoffdefizit im K\u00f6rper und auch ein Gewichtsverlust, wodurch wiederum verschiedene gesundheitliche Beeintr\u00e4chtigungen entstehen k\u00f6nnen. Die Gefahr auf ein N\u00e4hrstoffdefizit besteht auch generell durch den Verzicht auf glutenhaltige Nahrungsmittel, welcher bis heute f\u00fcr jeden Allergiker unabdinglich ist.<\/p>\n<h2>Was kann getan werden?<\/h2>\n<p>Leider kann die Glutenallergie bis heute nicht wirkungsvoll behandelt werden, au\u00dfer der Betroffene verzichtet vollst\u00e4ndig auf die allergieausl\u00f6senden, glutenhaltigen Lebensmittel. Durch den strikten Verzicht auf das Gluten kann sich die angegriffene Darmschleimhaut sehr gut wieder erholen, wodurch auch die N\u00e4hrstoffe wieder optimal verwertet werden k\u00f6nnen. Jedoch muss bei dem Verzicht auf glutenhaltige Nahrung generell darauf geachtet werden, einen Ausgleich in Bezug auf die N\u00e4hrstoffversorgung zu schaffen. Hierf\u00fcr bieten sich beispielsweise glutenfreie Nahrungsmittel, wie Quinoa, Amarant, Buchweizen, Reis, Kartoffeln und Teff an. Gem\u00fcse, Fisch und Fleisch stellen generell kein Problem dar und k\u00f6nnen ohne Einschr\u00e4nkung konsumiert werden. Besondere Vorsicht ist bei Wurst, Fertiggerichten, Fertigso\u00dfen und \u2013suppen, Gew\u00fcrzmischungen, Senf und S\u00fc\u00dfigkeiten geboten, da diese Nahrungsmittel h\u00e4ufig Gluten als Geschmackstr\u00e4ger und Bindemittel enthalten!<\/p>\n<h2>Wie wird die Glutenallergie diagnostiziert?<\/h2>\n<p>Die Unvertr\u00e4glichkeit gegen\u00fcber Gluten kann mithilfe verschiedener Diagnoseverfahren sehr einfach festgestellt werden. Hierf\u00fcr wird zumeist eine Blutuntersuchung durchgef\u00fchrt, in deren Rahmen das Labor ermittelt, ob sich Antik\u00f6rper gegen das Gluten im Blut befinden. Bei einem positiven Befund veranlassen viele Mediziner noch zus\u00e4tzlich eine Gewebeentnahme aus dem Zw\u00f6lffingerdarm.<\/p>\n<h2>Die Forschung arbeitet intensiv an einer wirkungsvollen Therapie<\/h2>\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt, gibt es derzeit noch keine wirkungsvolle Therapieform gegen die Glutenallergie, jedoch laufen die Forschungen auf diesem medizinischen Feld bereits seit einigen Jahren auf Hochtouren. Derzeit wird ein neues, noch experimentelles Medikament mit speziellen Enzymen getestet, welches das Gluten in verschiedene Bausteine aufspaltet und hierdurch verhindert, dass das Klebereiwei\u00df vom Immunsystem des Allergikers erkannt wird. Das Medikament ist bisher noch nicht zugelassen, da es bei einer dauerhaften Einnahme noch zu Problemen bez\u00fcglich des S\u00e4urebasenhaushalts im Verdauungssystem kommt. Bis dieses oder ein anderes Medikament auf dem Markt erh\u00e4ltlich ist, bleibt den Menschen mit einer Glutenallergie leider nur der generelle Verzicht auf die glutenhaltigen Nahrungsmittel.<\/p>\n<p>Gesunde Gr\u00fc\u00dfe<br \/>\nPetra Fischer<br \/>\nGesund24h Redaktion<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Glutenallergie oder auch Glutenunvertr\u00e4glichkeit (Z\u00f6liakie) stellt ein ungemein weitverbreitetes Problem dar und immer mehr Menschen jeglicher Altersklassen m\u00fcssen sich aufgrund der belastenden und auch gesundheitsgef\u00e4hrdenden Auswirkungen der Glutenallergie in Bezug auf die Ern\u00e4hrung erheblich einschr\u00e4nken. 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