{"id":1166,"date":"2011-09-12T21:01:19","date_gmt":"2011-09-12T19:01:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gesund24h.de\/blog\/?p=1166"},"modified":"2021-11-16T13:09:35","modified_gmt":"2021-11-16T12:09:35","slug":"laktoseintoleranz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gesund24h.de\/blog\/ernaehrung\/laktoseintoleranz.html","title":{"rendered":"Laktoseintoleranz Symptome &#8211; Wie erkenne ich sie, was kann ich tun?"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"left\" title=\"Laktoseintoleranz\" src=\"https:\/\/www.gesund24h.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/colostrum-gesund24h-225x135.jpg\" alt=\"Laktoseintoleranz\" width=\"225\" height=\"135\" \/>Als Laktoseintoleranz bezeichnet man die Unf\u00e4higkeit des K\u00f6rpers, Milchzucker abzubauen. Der Grund hierf\u00fcr ist ein Mangel an Laktase, einem Enzym, das Laktose (= Milchzucker) abbaut. Laktoseintoleranz ist nicht als Krankheit zu betrachten, vielmehr sind 75% der Weltbev\u00f6lkerung von ihr betroffen. Nur Menschen aus L\u00e4ndern, in denen seit langem Milch verwendet wird (wie in Teilen Europas), weisen in der Mehrheit eine Laktosetoleranz auf &#8211; hier kam es \u00fcber Jahrtausende zu Mutationen, die den Abbau des Milchzuckers \u00fcber das Kindesalter hinaus erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Symptome und Diagnose: So stellen Sie fest, ob Sie an Laktoseintoleranz leiden<\/h2>\n<p>Sollten Sie nach dem Konsum von Milch an \u00dcbelkeit, Bl\u00e4hungen, spontanem Durchfall oder auch an eher unspezifischen Symptomen wie Ersch\u00f6pfung, Kopfschmerzen, Schwindel oder Schlafst\u00f6rungen leiden, kann dies auf eine Laktoseintoleranz hindeuten.<\/p>\n<h2>Zwei Wege um selbst zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob Sie an Laktoseintoleranz leiden:<\/h2>\n<ol>\n<li>Sie nehmen mehrere Tage in Folge keinen Milchzucker zu sich und achten darauf, ob die Symptome verschwinden. Beachten Sie hierzu die Inhaltsangaben auf den Lebensmittelverpackungen, bei Milchprodukten versteht es sich von selbst.<\/li>\n<li>Sollten die Symptome uneindeutig oder schwach sein, ern\u00e4hren Sie sich wie bei der ersten M\u00f6glichkeit mehrere Tage milchzuckerfrei, nehmen dann aber eine gro\u00dfe Menge (50-100g) in Wasser gel\u00f6sten Milchzucker zu sich: Treten innerhalb der n\u00e4chsten Stunden Symptome auf, besteht starker Anlass zur Annahme, dass Sie an Laktoseintoleranz leiden. Vergewissern Sie sich vor der Anwendung dieser Methode, dass Sie NICHT an einer Milchallergie leiden.<br \/>\nF\u00fcr eine genaue Diagnose sollten Sie jedoch einen Arzt aufsuchen, dieser ist in der Lage, aufgrund anderer Tests den Enzymmangel eindeutig festzustellen.<\/li>\n<\/ol>\n<h2>Behandlung einer Laktoseintoleranz<\/h2>\n<p>Bei der Behandlung einr Laktoseintoleranz ist zu unterscheiden, ob es sich um nat\u00fcrlichen oder um einen durch bestimmte Darmerkrankungen erzeugten Laktasemangel handelt. Letzterer ist harmlos, nach Behandlung der Darmerkrankung beginnen Ihre Zellen in fast allen F\u00e4llen wieder, Laktase zu produzieren; dauerhafte Sch\u00e4digungen sind \u00e4u\u00dferst selten.<\/p>\n<p><strong>Der nat\u00fcrliche Laktasemangel ist leider nicht heilbar, es bestehen jedoch mehrere M\u00f6glichkeiten zur Behandlung:<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Durch eine Di\u00e4t, bei der Sie laktosehaltige Produkte meiden und auf laktosefreie (leider meist teurer), werden Sie durch Ihre Krankheit nicht weiter beeintr\u00e4chtigt. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie gen\u00fcgend Kalzium zu sich nehmen. Ersatzprodukte wie Sojamilch sind bei einer solchen Di\u00e4t ebenfalls hilfreich.<\/li>\n<li>Mit Hilfe von Nahrungserg\u00e4nzungen ist es m\u00f6glich, dem K\u00f6rper k\u00fcnstlich Laktase zuzuf\u00fchren, sodass Ihre Verdauung f\u00fcr Milchzucker wieder tadellos funktioniert. Die Dosierung muss hier jedoch der zu sich genommenen Menge Laktose entsprechen. Diese Produkte sind besonders f\u00fcr Unterwegs sehr zu empfehlen und einfach zu dosieren.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Versichern Sie sich jedoch auf jeden Fall bei Ihrem Arzt, dass Sie an Laktoseintoleranz und nicht an einer Milchallergie leiden; sollte letzteres der Fall sein, ist jegliche Laktosezufuhr f\u00fcr den K\u00f6rper \u00e4u\u00dferst gef\u00e4hrlich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als Laktoseintoleranz bezeichnet man die Unf\u00e4higkeit des K\u00f6rpers, Milchzucker abzubauen. Der Grund hierf\u00fcr ist ein Mangel an Laktase, einem Enzym, das Laktose (= Milchzucker) abbaut. 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