Wie kommt es zur Menopause und was ändern die Wechseljahre?
Nach dem 40. Geburtstag kann eine Frau im Prinzip bereits damit rechnen, in die Wechseljahre zu kommen, mit denen sich dann auch ihre reproduktive Phase langsam dem Ende zuneigt, was bedeutet, dass die Hormonproduktion in den Eierstöcken langsam versiegt und damit die Fruchtbarkeit und die Chance schwanger zu werden, stetig abnimmt.
Das liegt daran, dass sie die Steuerhormone aus der Hypophyse – das follikelstimmulierende Hormon und das luteinisierende Hormon – immer weniger exakt reagieren und somit in den Eierstöcken immer weniger Progesteron produziert wird, welches den Uterus durch verstärkte Bildung der Gebärmutterschleimhaut auf eine mögliche Schwangerschaft vorbereiten würde und bei einer ausbleibenden Befruchtung durch das Abfallen des Progesteronspiegels im Blut den Abbau der Gebärmutterschleimhaut anregt und die Monatsblutung (Menstruation) auslöst.
Grundsätzlich stellen die Wechseljahre, medizinisch auch als Klimakterium bezeichnet, eine gravierende hormonelle Umstellung im Körper der Frau dar, in deren Rahmen sich verschiedene Symptome, wie immer wiederkehrende Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen und viele mehr, einstellen können. Diese Symptome werden von den Medizinern auf das natürliche Absinken des Östrogen-Spiegels im Körper der Frau zurückgeführt und treten die Wechseljahrsymptome verstärkt auf, verabreichen vor allem Schulmediziner entsprechende Hormonpräparate, die jedoch leider nicht unbedingt als unbedenklich bezeichnet werden können und wiederum teilweise enorm belastenden Nebenwirkungen verursachen.
Aus diesem Grund wird weltweit bis heute im großen Umfang nach weniger belastenden Medikamenten für die Linderung der Wechseljahrsymptome geforscht und zudem führen die Forscher im Rahmen dieser Forschungen zahlreiche Langzeit-Studien durch. Ein dieser aktuellen Studien, die vor kurzer Zeit abgeschlossen wurde, hat aufgezeigt, dass japanische Frauen bei Weitem nicht so sehr mit den Symptomen des Klimakteriums konfrontiert werden, als Frauen, die in den westlichen Ländern leben.
Die Wechseljahre werden in der Regel ausschließlich mit der hormonellen Umstellung im Körper der Frau in Verbindung gebracht, welche ab einem bestimmten Alter von stattengeht. Hingegen dieser allgemeinen Annahme finden jedoch auch im Körper des Mannes ab einem gewissen Alter teilweise gravierende, hormonelle Umstellungen statt, die manche Männer ebenfalls enorm belasten können. Die mit den Wechseljahren verbundenen Symptome sind sowohl bei der Frau als auch beim Mann sehr breit gefächert und treten bei beiden Geschlechtern von Mensch zu Mensch in einer sehr abweichenden Intensität auf. Jedoch stellen die Wechseljahrsymptome für die Frau zumeist eine weitaus stärkere Belastung dar, als für den Mann, da die Hormonumstellung im weiblichen Körper selbstverständlich sehr viel gravierender ausfällt und die hiermit verbundenen Symptome dementsprechend intensiver auftreten.
Obwohl die Wechseljahre ein ganz natürlicher Prozess im Leben einer jeder Frau sind, wird diese Phase des Lebens dennoch von vielen Beschwerden begleitet. Die Veränderung des Hormonhaushalts bringt es mit sich, dass im Körper der Frau so einiges durcheinandergerät. Neben den körperlichen Veränderungen gerät auch die Seele aus dem Gleichgewicht. Selbstzweifel, Depressionen und Stimmungsschwankungen sind keine Seltenheit.
Die Wechseljahre sind ein Abschnitt in ein neues Lebensalter und das Älterwerden macht vielen Frauen zu schaffen. Das Gefühl, eine Frau zu sein, definiert sich plötzlich über ganz andere Werte. Doch der Beginn der Wechseljahre bedeutet keinesfalls das Ende vom Frau sein. Es ist einfach der Übergang in einen neuen Abschnitt und die Chance darauf, sich anders wahrzunehmen.
Biologisch gesehen kann man mit dem Beginn der Wechseljahre zwar keine Kinder mehr bekommen, doch sollten Frauen an dieser Tatsache nicht verzweifeln und sondern diesen Zustand als gegeben akzeptieren. Es gibt so viel mehr im Leben einer Frau und jenseits der 50 eröffnen sich viele neue Wege.
Früher oder später kommt bei jeder Frau die gefürchtete Menopause. Auch wenn viele Frauen ohne Probleme durch die Wechseljahre gelangen, kaum Hitzewallungen verspüren und nur selten unter Schlafstörungen leiden, ist die richtige Ernährung wichtig. Denn die Risiken für Herzkranzgefäße und Osteoporose steigen in den Wechseljahren erheblich. Deshalb sollten Frauen in den Wechseljahren ihre gewohnte Ernährung einmal überdenken.
Wichtig sind vor allen Dingen ungesättigte Fettsäuren, die man in Fisch findet, aber auch in Nüssen und Samen. Fleischliebhaberinnen sind in einer Studie deutlich stärker von Herzerkrankungen betroffen gewesen, als Frauen, die auf die richtige Ernährung geachtet haben. Viel Obst und Gemüse ist für die Stärkung des Immunsystems in den Wechseljahren besonders wichtig. Den ganzen Beitrag lesen »