Fasten hat eine sehr lange Tradition, die in praktisch allen Religionen mehr oder weniger ausgeprägt zu finden ist. So lange es sich beim Fasten um den Verzicht auf Genussmittel und die Reduzierung der Nahrungsaufnahme generell handelt, ist gegen Fasten aus medizinischer Sicht auch nichts einzuwenden. Viel größeres Kopfzerbrechen bereitet den Medizinern das Heil- und Saftfasten, das inzwischen von vielen Menschen unabhängig von religiösen Hintergründen eher zur Erzielung der Wunschfigur auf schnellem Weg durchgeführt wird.
Mediziner warnen einstimmig vor der Durchführung des Fastens, bei der dem Körper sehr wichtige Nahrungsbestandteile komplett entzogen werden. Ob dieses Fasten als Hungern, Nulldiät oder Fasten oder eben Heilfasten bezeichnet wird – es läuft bei allen Fastenarten gleichermaßen darauf hinaus, dass der Körper unter komplettem Nahrungsentzug leidet. Problematisch ist dies besonders vor dem Hintergrund, dass der Körper nun fast schon verzweifelt versucht, den Abbau des Proteins aus den Muskeln zu stoppen. Hierbei wird auch der Herzmuskel in Mitleidenschaft gezogen und wer ohnehin schon – oft unbemerkt – ein angegriffenes Herz hat, kann mit schweren Herzproblemen rechnen, die sogar im Härtefall bis zum Tod führen können. Wenn also überhaupt Fasten, dann bitte nur nach einem gründlichen medizinischen Check und unter Begleitung eines Mediziners, der den Körper innerhalb der Fastenphase überwacht.
Das Fasten ist für die Gesundheit durchaus zuträglich, zumal man heute verschiedene Varianten unterscheidet. Das klassische Fasten ging auf die religiöse Fastenzeit zurück, es beschränkte sich nicht nur auf den Verzicht von Nahrung, sondern vielmehr sollte damit gezeigt werden, dass der Verzicht an sich wichtig ist.
Die Grundlage beim Fasten, egal ob es ums Heilfasten, das Fasten nach Buchinger, das Molkefasten oder das Saftfasten geht, besteht darin, zu verzichten. Verzichtet werden muss auf jeden Fall auf sämtliche Genussgifte. Dazu zählen Alkohol, Tabak und Koffein.
Das Fasten selbst soll den Körper entschlacken, ihn von Giftstoffen des Alltags befreien und so für ein gesteigertes Wohlbefinden sorgen. Eingeleitet wird das Fasten dabei meist mit einer Darmreinigung. Diese erfolgt mittels Tees oder einem speziellen Einlauf. Erst dann beginnt das eigentliche Fasten. Den ganzen Beitrag lesen »
Die Mayr-Kur, benannt nach ihrem Erfinder, dem österreichischen Arzt Franz-Xaver Mayr, ist heute eine beliebte Art des Fastens. Hauptanliegen der Mayr-Kur ist eine natürliche Darmreinigung und Entsäuerung des Magens. Man will damit die Verdauung beschleunigen. Idealerweise wird die Kur dabei in einer spezialisierten Fastenklinik durchgeführt. Dort dauert sie etwa über drei Wochen an. Eine verkürzte Variante von sieben Tagen kann aber auch zu Hause durchgeführt werden. Den ganzen Beitrag lesen »