Wer es mit dem Sport etwas übertreibt, muss am nächsten Tag mit Muskelkater rechnen, besonders dann, wenn man über einen längeren Zeitraum nicht trainiert hat.
Die verhärtete Muskulatur schmerzt bei verschiedenen Bewegungen und der Körper verlangt nach einer Pause. Auch wenn es sich beim Muskelkater um Mikroverletzungen der Muskulatur handelt, ist eine spezifische Therapie nicht notwendig.
Da die Beschwerden jedoch sehr lästig sind, kann man sich mit Entspannungsübungen Linderung verschaffen. Ein entspannendes, heißes Vollbad mit Badezusätzen wie Rosmarin oder Fichtennadeln, kann wahre Wunder wirken. Die Wärme des Wassers in Kombination mit den Kräutern regt die Durchblutung der Muskulatur an und wirkt somit entspannend.
Auch durchblutungsfördernde Maßnahmen wie Wechselduschen oder Kneipp-Wassertreten können bei Muskelkater angenehm sein. Durch die verbesserte Durchblutung heilen die Mikroverletzungen der Muskeln schneller.
Die zusätzliche Einnahme von Magnesium hilft der Muskulatur bei der Regeneration, besonders dann, wenn zusätzlich zum Muskelkater auch noch Krämpfe auftreten.
Auch wenn durch der Muskelkater keine bleibenden Schäden hinterlässt, sollte man dem Körper einige Tage Ruhe gönnen und mit dem körperlichen Training aussetzen. Gegen leichte körperliche Anstrengungen wie beispielsweise beim Schwimmen oder gymnastischen Übungen, ist nichts einzuwenden. Im Gegenteil, beide Sportarten fördern die Durchblutung und wirken sich somit positiv auf die Muskulatur aus.
Muskelkater ist immer ein Zeichen vön körperlicher Überanstrengung und der Muskelkater kann vermieden werden, indem mit einem regelmäßigen Ausdauertraining begonnen wird. Die Leistungen sollten deshalb auch nur sehr langsam gesteigert werden. Dehnübungen vor und nach dem Training helfen der Muskulatur, sich zu regenerieren.