Die Wintermonate stellen für viele Outdoor-Sportler klare Demotivatoren bezüglich der regelmäßigen sportlichen Aktivitäten im Freien dar und häufig gerät der Sport hierdurch in der kalten Jahreszeit in den Hintergrund und wird mitunter enorm vernachlässigt. Hiervon sind beispielsweise viele Fahrradfahrer, Walker und auch ambitionierte Läufer und Jogger in gleichen Maßen betroffen.
Sobald sich dann im Frühjahr endlich wieder die Sonne zeigt und die Temperaturen ansteigen, ist das Bedürfnis für den Sport im Freien selbstverständlich sehr hoch und viele Sportler werden umgehend wieder aktiv. Jedoch müssen vor allem Sportler, die aufgrund der niedrigen Temperaturen und der kurzen Tage im Winter nicht oder nur sehr wenig Sport im Freien betrieben haben, leider immer wieder feststellen, dass der Grad der Fitness bei Weitem nicht der gewünschten Kondition und der gewohnten Leistungsgrenze entspricht und sehr schnell kann sich hierdurch überaus schmerzhafter Muskelkater und auch Frustration einstellen, welche den regelmäßigen sportlichen Aktivitäten nicht selten im Weg stehen.
Statistiken belegen es – nur jeder fünfte treibt Sport. Für viele Menschen endet ein Arbeitstag eher auf dem Sofa, als auf dem Fahrrad oder im Fitness-Studio. Dabei verbringt ein Großteil der Beschäftigten beinahe den ganzen Tag am Computer. Die lange PC-Arbeit strengt nicht nur die Augen an, sondern führt zu mangelnder Bewegung, Rücken- und Gelenkschmerzen.
Es gilt, den „inneren Schweinehund“ zu überwinden. Aber genau dieser schleicht sich schon in der Kindheit in die alltäglichen Gewohnheiten ein. Die Kinder von heute verbringen bereits viel zu viel Zeit vor dem PC oder Fernseher und bewegen sich damit für ihr Alter zu wenig. Dies kann später fatale Folgen haben. Was damals schon nicht getan wurde, fällt im Erwachsenenalter noch viel schwerer. Die meisten Kinder, die sich in der Kindheit kaum bewegt haben, werden dies auch später nicht tun. Hingegen werden sich die Kinder, die schon früher an Sportarten, wie Fußball, Tennis, Schwimmen usw., Spaß hatten, auch als erwachsene Menschen gern bewegen.
Als Aikido wird eine aus Japan stammende Kampfkunst bezeichnet, welche aus den Verteidigungsformen der alten Kriegerkaste dieses Landes, den Samurai, entwickelt wurde. Grundsätzlich handelt es sich bei Aikido um eine sehr sanfte Kampfkunst, welcher die asiatische Lehre des Ki, der Lebensenergie des Menschen, zugrunde liegt. Das Besondere an den Aikidotechniken stellt unter diesem Kontext der Umstand dar, dass für deren Ausführung keinerlei eigene Energie aufgebracht werden muss, da sich das Grundprinzip des Aikido auf die Umlenkung der Energie eines direkten Angriffs bezieht.
Hierbei wird beispielsweise ein Angreifer, der einen frontalen Stoß, Schlag oder Tritt ausführen möchte ohne jeglichen Kraftaufwand und durch das Einsetzen bestimmter Hebel- und Drehbewegungen elegant am eigenen Körper vorbeigeführt, sodass der Angriff im Nichts verpufft. Aus diesem Grund eignet sich Aikido auch für Menschen in einem fortgeschrittenen Alter!
Fit bleiben, Spaß haben und abnehmen kann so einfach sein. Das Zauberwort heißt Zumba.
Zumba bedeutet so viel wie: Bewegung und Spaß haben und wurde vor mehr als zehn Jahren in Kolumbien von Beto Perez entwickelt. In Amerika hat sich Zumba längst durchgesetzt und das kubanische Fieber hat mittlerweile auch deutsche Fitnessstudios gepackt. Beim Zumba stehen Tanz und Spaß im Vordergrund und ganz nebenbei werden zu heißen Latino-Rhythmen Kalorien verbrannt. Beim Zumba werden Schritte aus verschiedenen Tänzen (Merengue, Salsa und Samba) mit den Grundformen des Aerobics kombiniert.
Zumba ist auch für Ungeübte geeignet und man muss keine Tanzkenntnisse mitbringen. Schritte, Drehungen und die einzelnen Elemente aus dem Aerobic werden ganz spielerisch und locker vermittelt. Zumba ist für jedes Alter und für jedermann geeignet. Folgendes sollte man mitbringen: Spaß an der Musik, am Tanzen und Lust an der Bewegung.
Wer Tae Bo mag – wird Bodycombat lieben. Bodycombat ist ein kraftvolles Cardio-Kampfsporttraining ohne Körperkontakt. In das Training fließen Techniken aus den verschiedensten Kampfsportarten (Karate, Thai Chi, Tai Kwan Do, Kickboxen, Kung Fu und Muay Thai) mit ein, und werden mit Elementen aus dem Aerobic kombiniert. Bodycombat ist Tempo, Power und Action – genau das Richtige, um sich nach einem stressigen Tag so richtig auszupowern. Ob angestaute Aggressionen, Ärger oder Frust – beim Kicken, Boxen, Treten und Schlagen, werden angestaute Frustrationen einfach weggekämpft. Aber keine Angst vor blauen Flecken, bei diesem Training ohne Körperkontakt kommt niemand zu schaden. Beim Bodycombat kann jeder so richtig Dampf ablassen. Nach dem Workout fühlt man sich angenehm entspannt, gut gelaunt und kraftvoll zugleich.
Joggen ist eine der beliebtesten Freizeitsportarten bei Jung und Alt. Ob vor der Arbeit, in der Mittagspause oder am Abend, im Park oder in der Stadt – das leichte Laufen an der frischen Luft tut gut und bringt Abwechslung in den Alltag. Beim Joggen geht es nicht darum, als Erster eine Ziellinie zu überqueren. Vielmehr sollen bei diesem Ausdauertraining die Kondition verbessert und die Muskulatur gekräftigt werden. Wie bei allen anderen Sportarten, wird auch hier in kleinen Schritten begonnen. Zu Anfang empfiehlt es sich, eine geeignete Strecke abzugehen, um den Körper visuell auf das künftige Laufen einzustellen. Passendes Schuhwerk ist von großer Bedeutung, um die Knochen und Gelenke zu schonen. Gute Jogging- oder Rennschuhe sowie Sportbekleidung sind in jedem Fachgeschäft zu erhalten. Eine Beratung ist empfehlenswert.
Ein neuer Trend schwappt aus Amerika zaghaft nach Deutschland herüber: Poledancing. Kennt man in Deutschland den Poledance nur aus verruchten Nachtklubs, haben die Amerikanerinnen den Poledance längst für sich entdeckt und alltagstauglich gemacht. Aus dem einst so verpönten Stangentanz hat sich ein Fitness-Workout entwickelt, dass es in sich hat. Poledance ist ein sinnliches Ganzkörpertraining. Poledancing ist kraftvoll, sinnlich und ästhetisch. Stars schwören auf den Stangentanz, der wirklich jeden kleinsten Muskel des Körpers trainiert.
Ziel des Poledance ist es, Sinnlichkeit, Bodyforming, Selbstbewusstsein und Körperbeherrschung in einem Workout zu vereinen. Frauen entdecken beim Tanzen an der Stange ihre Sinnlichkeit wieder, lernen ihren Körper neu kennen und lieben. Der Körper der Frau steht im Mittelpunkt der Übungen. So kommen Beine, Po, Brust und Bauch garantiert auf ihre Kosten und werden von Training zu Training fester und straffer. Jede Frau kann an der Stange tanzen und sollte diesen neuen Trend unbedingt einmal ausprobieren. Das Tanzen an der Stange ist längst nicht mehr nur den Erotiktänzerinnen vorbehalten – Poledancing ist für Frauen aus allen Schichten geeignet, die Spaß am Tanzen haben und Kraft und Beweglichkeit trainieren wollen.