Viele von Ihnen haben bestimmt schon heimlich den Leuten hinterher gestaunt, die mit langen Schritten durch die Natur oder Städte laufen. Fast mühelos sieht das Joggen anderer Sportler aus. Dann packt einen der Ehrgeiz und man sagt sich, das kann ich auch. Schnell werden die alten Turnschuhe aus dem Schrank geholt und los geht es. Doch meist nur, um mit letzter Kraft um die nächste Ecke zu biegen und völlig außer Atem eine Geh-Pause einlegen zu müssen.
Haben Sie das auch schon erlebt und gedacht, dass Joggen wohl nichts für Sie ist?
Dann lesen Sie diesen Artikel und Sie werden sehen, das auch in Ihnen ein guter Läufer schlummert. Und noch eine gute Nachricht. Wenn Sie Ihren 35sten Geburtstag schon hinter sich haben, wird Ihnen Joggen mit großer Sicherheit sehr liegen. Der Mensch kommt ab diesem Alter in das ideale Ausdauer-Alter.
Das Wichtigste zuerst. Lassen Sie sich von einem Arzt untersuchen, ob Sie gesundheitlich für den Ausdauersport geeignet sind. Besonders dann, wenn Sie sich mit Ihrem Lebensalter jenseits der 40 befinden!
Dann ist es elementar wichtig, den richtigen Laufschuh zu haben. Wer sich mit seinen alten Schuhen aus den 80ern auf den Weg macht, darf sich nicht wundern, wenn ihm nach dem Training Knie oder Schienbeine weh tun. Dies sind ernst zu nehmende Warnzeichen.
Lassen Sie sich Ihr Schuhwerk unbedingt in einem Läufer-Fachgeschäft anmessen.In vielen Sportgeschäften finden Sie zwar oft Laufbänder, die diesen Zweck erfüllen, doch ist das Personal dieser Läden oft nicht ausgebildet, um mit der Analyse Ihres Laufstils viel anfangen zu können.
Das Finden Ihres Laufschuhs, sollte auch mindestens eine halbe Stunde dauern. Investieren Sie diese Zeit!
Als Nächstes empfehlen wir die Anschaffung einer Puls-Uhr. Diese dient dazu, den Erfolg Ihres Trainings zu optimieren. Dabei sollten Sie Geräte bevorzugen, die über einen Brust-Gurt verfügen. Nur-Handgelenk-Geräte eigenen sich maximal als Spielzeug für die Kinder. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten, welcher Trainingspuls für Sie der Ideale ist.
Außerdem empfiehlt sich der Kauf von eng anliegenden Laufsachen. Eng anliegend ist vor allem wichtig, damit nichts am Körper scheuert. Hier müssen Sie nicht unbedingt teure Markenwaren nehmen, das Shirt aus dem Discounter tut es genauso. Achten Sie nur darauf, dass die Sachen leicht trocknen. Nichts ist unangenehmer als nass geschwitzt in den Wind zu kommen. Sie können natürlich auch ohne den ganzen Schnickschnack trainieren, achten Sie aber immer auf gute Schuhe! Jetzt kommt das Wichtigste. Beginnen Sie langsam! Walking tut es am Anfang auch! Bleiben Sie immer im Bereich Ihres Ideal-Pulses. Die Geschwindigkeit und die Ausdauer kommen mit der Zeit von ganz allein.
Besonders wenn Sie ein paar Pfunde zu viel auf den Hüften haben. Mit zu hoher Anfangsleistung schaden Sie sich nur. Ist Ihr Puls zu hoch, nehmen Sie nicht mal ab. Bei einem ruhigem Anfang haben auch Sehnen und Knochen genug Zeit, sich an die neue Belastung zu gewöhnen. Dies ist wichtig, um eventuellen Verletzungen vorzubeugen. Steigern Sie die Belastungen nur ganz allmählich und überfordern Sie sich nicht!
Schöner Artikel.
Ich hatte sowieso vor damit anzufangen. Mein Ziel ist es im 6ten oder 7ten Semester meinen Professor, der bereits mehrere Jahre joggt, bei einem kleinen Marathon zu überholen.
Außerdem ist es gesund und ein perfekter ausgleich zum Studium.
Hallo Paul,
danke für das Lob. Wir sind sehr bemüht, informative Artikel zu schreiben.
Laufen ist für mich der geilste Sport der Welt. Ist der innere Schweinehund erst einmal überwunden, bekommt man nicht genug vom Joggen.
Ich bin in meinem früheren Job nachmittags 5 Km zur Arbeit gelaufen, war den ganzen Abend und die ganze Nacht richtig aufgeregt und zappelig, bis endlich gegen 3.30 Uhr Feierabend war. Dann ging es in die Laufschuhe und zügig im Laufschritt nach Hause. Ausgepowert aber glücklich nach einer kalten Dusche ins Bett…, es gibt nichts besseres…
Viel Spaß beim Training und gutes Gelingen beim Wettstreit mit dem Prof.
Chris
Vielen Dank Chris.