Die Thrombose – Infos & Tipps

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Thrombose in BeinenGewarnt wird sehr ausdrücklich vor den Gefahren einer Thrombose, aber oft werden die Anzeichen nicht ernst genommen: Wie bemerkt man eine Thrombose? Meist sind die ersten Anzeichen starke Schmerzen in einem Bein, meist im Oberschenkel. Sehr viel seltener, aber auch möglich, treten Thrombosanzeichen in einem Arm auf und der betroffene Teil steht spürbar unter Spannung. Viele Betroffene sind unruhig, bekommen leichtes Fieber und der Puls schnellt in die Höhe. Die Symptome sind jedoch leider oftmals nicht sehr eindeutig, aber die Krankheit ist häufig.

Was genau ist eine Thrombose?

Es ist der Teilverschluss einer Vene im Bein, bei dem sich ein an der Gefäßwand klebendes Blutgerinsel bildet (seltener treten Thrombosen auch in den Arterien auf). Von 1,5 Fällen pro 1.000 Menschen jährlich wird gesprochen und von mehr als 40.000 Todesfällen pro Jahr. Dabei sind nicht nur ältere Menschen betroffen, auch jüngere Menschen, beispielsweise der 35-jährige CDU-Politiker Philipp Missfelder, sind können vermutliche Opfer einer Lungenembolie sein.

Das Problem sog. Venöser Thrombosen ist – neben Schwellung und Schmerzen – das sich das Gerinsel lösen kann. Dann wandert es mit dem Blutstrom weiter, bis es an einem Engpass stecken bleibt und das ist meist die Lunge! Je nach Größe des Gerinnsels kann es dann zur gefürchteten Lungenembolie kommen, mehr oder weniger bedrohlich. Wo auch immer, das Gerinsel kann den den Blutkreislauf verstopfen! Es kann nach langem Sitzen im Auto, im Bus oder im Flugzeug auftauchen. Achtung: Stundenlang fehlende Bewegung ist ein erhöhtes Risiko! Nicht umsonst wird bei längeren Krankenhaus-Aufenthalten das Tragen von Thrombosestrümpfen empfohlen! Aber auch Meschen mit den verscheidensten Venen-Problemen sollten Trombosestrümpfe tragen.Ebenfalls kann eine Thrombose durch Hormonveränderungen in der Schwangerschaft, Krebs oder entzündlichen Krankheiten ausgelöst werden.

Was tun bei Tromboseanzeichen?

Sofort den Arzt rufen und nicht erst abwarten! Nur ein Arzt kann die richtige Diagnose stellen und Empfehlungen aussprechen. In der Regel wird in einer ersten Maßnahme das Blut „verdünnt“, und somit jedoch auch die Gerinnung reduziert. So kann zum Beispiel, bei einer rechtzeitigen Behandlung, eine Lungenembolie verhindert werden.

Genauso wichtig ist die Vorbeugung: Da gibt es nur drei Dinge: Gesund ernähren, viel trinken und Bewegung, Bewegung, Bewegung. Denn nur durch die Anspannung und Entspannung der Muskulatur wird das Blut ausreichend durch die Venen gepumpt und eine eine „Verklumpung“ verhindert. Bei bettlägerigen Patienten ist zudem Krankengymnastik wichtig. Für alle anderen gilt: In der Bewegung leigt die Kraft.
Gesunde Grüße
Sandra Marcel
Gesund24h Redaktion

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