Blasenschwäche bzw. Harninkontinenz ist ein Thema, über das nicht gern gesprochen wird. Blasenschwäche bezeichnet ungewollten Harnabgang und das Unvermögen, die Blasenentleerung willentlich zu steuern und zu kontrollieren.
Meist betrifft die Harninkontinenz ältere Menschen. Dabei sind Frauen wegen ihrer anatomischen Disposition starker betroffen als Männer. Die Blasenschwäche beginnt meist mit einem unkontrollierten tröpfenweisen Harnabgang beim Niesen, Husten oder Lachen. Ursachen sind bei jüngeren Frauen die Erschlaffung der Beckenbodenmuskulatur nach Geburten, bei älteren Menschen die Hormonumstellung in den Wechseljahren und die altersbedingte Schwäche des Schließmuskels der Blase. Bei Männern kommt auch eine Vergrößerung der Prostata als Ursache in Betracht. Auch eine Reizblase macht sich mit gesteigertem Harndrang und Problemen bei der Harnverhaltung bemerkbar. Unabhängig davon, welche Ursachen die Blasenschwäche hat, die Betroffenen leiden sehr unter der Unkontrollierbarkeit der Harninkontinenz.
In verschiedenen Studien wurde nachgewiesen, dass bestimmte Inhaltsstoffe von Kürbiskernen die Blasenschwäche positiv beeinflussen können. Die Studien basieren auf der Beobachtung, dass vor allem die Männer in südlichen Ländern rund ums Mittelmeer traditionell gern Kürbiskerne knabbern und auffällig weniger Probleme mit der Prostata und der Blase haben als ihre nördlichen Nachbarn. Das gab den Anlass, die Inhaltsstoffe der Kürbiskerne genauer zu untersuchen. Kürbiskerne enthalten neben ungesättigten Fettsäuren auch Phytosterole und Phytoöstrogene, Linolsäure, Vitamine A, B, C, D, E und eine Reihe von Mineralstoffen wie Kalzium, Magnesium, Kalium, Selen, Mangan, Phosphor und die Spurenelemente Eisen und Zink. Die Phytoöstrogene harmonisieren den Hormonspiegel und haben eine zusätzliche antioxidative Wirkung.
Die Linolsäure und Vitamin E kräftigen die Muskulatur der Blase und reduzieren so den Harndrang. Blase und Beckenboden werden gestärkt und gekräftigt und wirken der Blasenschwäche entgegen. Bei Männern hemmen die Wirkstoffe in den Kürbiskernen zusätzlich das Prostata-Wachstum. Klinische Anwendungen haben den positiven Effekt der regelmäßigen täglichen Einnahme von Kürbiskernpräparaten auf die Muskulatur der Blase bestätigt. Die Präparate haben keine Nebenwirkungen und eignen sich daher zur Langzeitanwendung.
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