Jeder passionierte Kaffee-Genießer wird ihn kennen, den Satz „ Trink nicht so viel Kaffee, das ist ungesund!“. Weit gefehlt, denn wie verschiedene Studien beweisen, hat der konstante Konsum des wohlriechenden Bohnengetränkes mehr positive Auswirkungen auf die Gesundheit, als man denkt. Getreu dem lateinischen Sprichwort „Nomen est omen“ verrät schon die Bedeutung des Wortes Kaffee einiges über seine Wirkung. Kaffee ist abgeleitet vom türkischen „kahve“, was nichts anderes ausdrückt als Stärke oder Kraft, also genau die Eigenschaften, die morgens einen guten, wachen Start in den Tag ermöglichen und bei der Arbeit helfen, die Konzentration anzuheizen und die Leistungsfähigkeit zu potenzieren. Schon der intensive Duft von mehr als 800 verschiedenen Aromen regt die Sinne an.
Was aber ist den nachhaltigen Gerüchten, etwa denen des Kaffees als Flüssigkeitsdieb des Körpers oder als Blutdruck- und Cholesterinspiegel-Erhöher, entgegenzusetzen? Nun, es gilt als erwiesen, dass diese Schuldzuweisungen gegenstandslos sind und bis heute sich nicht nachweisen ließen.
Vielmehr besitzt das aromatische Heißgetränk, das bei regelmäßigem Genuss keinerlei Einfluss auf den Blutdruck aufweist, sogar gesundheitsdienliche Funktionen, den zahlreich enthaltenen Antioxidantien sei Dank. Seit einiger Zeit wird diskutiert, ob diese Antioxidantien (auch Oxidationshemmer genannt) das Risiko verringern, sich diverse Krankheiten zuzuziehen: keineswegs kleine, unwichtige Zipperlein, sondern im Gegenteil gravierende Leiden wie Nierenkrebs, Brustkrebs, Lebererkrankungen, Alzheimer und Parkinson. Regelmäßiger Kaffeegenuss soll das Risiko verringern, an diesen zu erkranken. Darüber hinaus gilt das Bohnengetränk nach diversen Forschungen als luststeigerndes Aphrodisiakum.
Wer also in Zukunft wieder einmal an die gesundheitsschädigende Wirkung seines Espressos, Cappuccinos oder Latte Macchiatos erinnert wird, kann sich das heiß geliebte Getränk mit einem wissenden Lächeln schmecken lassen. Natürlich in Maßen, wie bei allen Dingen die gut schmecken!