Die deutsche Gesellschaft für Ernährung hat einfache Regeln für die Ernährung aufgestellt. Wenn man diese Regeln einhält, wird man sich gesund fühlen und riskiert keine ernährungsbedingten Krankheiten wie Diabetes oder Herz-/Kreislauferkrankungen. Die erste Regel besagt, dass man so vielseitig wie möglich essen sollte. Im Grunde gibt es keine gesunden und ungesunden Lebensmittel, nur die Menge und die Auswahl der Nahrungsmittel ist entscheidend.
Getreideprodukte sind die Basis für eine richtige Ernährung, deshalb sollte man ausreichend Brot, Nudeln, Reis und Kartoffeln zu sich nehmen. Besonders Getreideprodukte aus Vollkorn enthalten viele wichtige Vitamine, Ballaststoffe und Mineralstoffe, haben aber nur sehr wenig Fett. Genauso notwendig sind Obst und Gemüse.
Fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag, als Saft oder in frischer Form, sind optimal für eine richtige Ernährung. Mit Obst und Gemüse bekommt der Körper alle wichtigen Vitamine. Auch Milch und Milchprodukte sollten täglich auf dem Speiseplan stehen, denn sie enthalten alle nötigen und wertvollen Nährstoffe.
Eier und Fleisch enthalten zwar viel Eisen und die Vitamine B1, B6 und B12, aber sie sind für eine richtige Ernährung nicht unbedingt erforderlich und sollten im Höchstfall nur zweimal in der Woche gegessen werden. Beim Fleisch ist das so genannte „weiße Fleisch“, also Geflügelfleisch, für die richtige Ernährung besser als „rotes Fleisch“ von Schweinen, Kälbern und Rindern. Auch Fisch, der besonders reich an Omega 3 Fettsäuren ist, sollte zweimal wöchentlich gegessen werden.
Alle Lebensmittel, die Fett enthalten, schmecken besonders gut, sollten aber bei der richtigen Ernährung keine allzu große Rolle spielen. Der Genuss von Fett sollte sich in vernünftigen Grenzen halten und wenn, dann sollten es nach Möglichkeit pflanzliche Fette sein. Durch Fett wird der Körper mit lebensnotwendigen Fettsäuren und fettlöslichen Vitaminen versorgt. Nur wer sich nicht an diese Regeln halten kann, oder aufgrund ungewöhnlicher Belastungen oder Magelzuständen Defizite in der Ernährung hat, sollte auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen.