Die Atkins-Diät

Abgelegt in  Ernährung

Benannt nach ihrem Erfinder, Dr. Robert Atkins, sorgt die Atkins-Diät immer wieder für Furore. Das Prinzip dieser Diät setzt sich gegen alle anderen bekannten Diäten durch. Denn hier gilt, dass die eigentlich ungesunden Lebensmittel Speck, Wurst, Fisch, Käse und Eier in rauen Mengen gegessen werden dürfen. Atkins war dabei der Ansicht, dass Kohlenhydrate benötigt werden, um die Fette aus der Nahrung zu verbrennen, wer jedoch keine Kohlenhydrate aufnimmt, bei dem könne das Fett nicht ansetzen.

Die Vorteile der Atkins-Diät liegen natürlich klar auf der Hand: So kann man bei dieser Form der Diät wahre Leckerbissen zu sich nehmen. Das lästige Kalorienzählen entfällt und sogar verschiedene Studien haben belegt, dass Übergewichtige in den ersten Wochen und Monaten rapide an Gewicht verloren.
Trotz der scheinbar ungesunden Ernährung laut der Atkins-Diät wurden sogar die Cholesterinwerte gesenkt.

Dennoch sind auch eindeutige Nachteile bei dieser Form der Diät zu finden. Die meisten Lebensmittel, die man bei der Atkins-Diät zu sich nimmt, sorgen für die Förderung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sowie Bluthochdruck und erhöhten Cholesterinwerten. Dadurch könnte es langfristig zu zahlreichen Erkrankungen kommen. Bisher sind zwar noch keine Ergebnisse von Langzeit-Studien vorhanden, doch liegt dies wohl daran, dass die meisten Menschen diese Diät nicht lange durchhalten. Kritisch zu beurteilen ist ebenfalls die geringe Menge an Vitaminen.

Die Atkins-Diät sorgt in den ersten Wochen und Monaten für einen rapiden Gewichtsverlust. Ohne die zusätzliche Aufnahme von Nahrungsergänzungsmitteln und Vitaminen wird jedoch die Gesundheit stark strapaziert. Ebenfalls beginnt sich die Gewichtsreduktion nach wenigen Monaten umzukehren. Dadurch kommt es zu erneuten Gewichtszunahmen.

{lang: 'de'}

Einen Kommentar dazu schreiben: