Archiv für » September 2010 «

Gesunde Ernährung bei Diabetes – Was sollte ich vermeiden?

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Diabetes vom Typ 2 entwickelt sich über Jahre hinweg schleichend. Es trifft meist Menschen über 40 Jahre. Die meisten haben Übergewicht. Sie bewegen sich zu wenig, die Insulinproduktion lässt nach. Die probate Therapieregel lautet: Gewichtsabnahme, mehr Bewegung, Insulingaben und Ernährungsumstellung.

Eine gesunde Ernährung bei Diabetes Typ 2 sollte möglichst ausgewogen sein. Blutzucker- und Harnzuckerwerte sind täglich zu überprüfen, viel Bewegung ratsam. Während man früher strikte Diät für sinnvoll hieß, ist die Ernährung der Diabetiker heute weitgehend normal. Eine kontrollierte Kalorienaufnahme ist notwendig. Die Wirkung des Insulins nimmt nämlich mit erhöhtem Körpergewicht ab. Gewichtsabnahme ist daher oft erfolgreich und führt manchmal sogar zur Reduktion überhöhter Blutzuckerwerte. Man sollte kleinere Mahlzeiten regelmäßig über den Tag verteilen. Die verbliebene Insulinmenge kann so Kohlenhydrate besser verstoffwechseln. Sie sind die Nährstoffe, die den Blutzuckerspiegel am Meisten beeinflussen. Daher ist es sinnvoll, mit jeder Mahlzeit eine bestimmte Menge Kohlenhydrate aufzunehmen und nicht eine Mahlzeit damit zu überfrachten. Dies würde zu großen Blutzuckerschwankungen führen.

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Gesund Ernähren im Alter

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Mit dem Alter eines Menschen verändern sich oft auch seine Ernährungsgewohnheiten. Doch nicht nur die Gewohnheiten verändern sich – auch die Bedürfnisse des Organismus sind in verschiedenen Lebensphasen unterschiedlich. Am deutlichsten ist das an Kindern und Jugendlichen zu sehen: Sind sie gerade im Wachstum, können verblüffend große Mengen selbst fettigsten Essens von den Kleinen verputzt werden, ohne dass sie – wie bei Papa und Mama – die Erinnerung später auf den Hüften herumtragen. Gerade Kinder im Wachstum haben einen erhöhten Energiebedarf und brauchen bedeutende Mengen an Nährstoffen. Und zwar selbst der Nährstoffe, die allgemein einen schlechten Ruf haben, Fette zum Beispiel.

Erwachsene hingegen müssen, bekanntermaßen, sehr auf ihre Energiezufuhr achten, wollen sie ihr Gewicht halten. Mit zunehmendem Alter wird dieser Punkt kritischer: Ab dem 30 Lebensjahr schwindet langsam aber sicher die Muskelmasse im ganzen Körper – der Grundumsatz, also der tägliche Nährstoffbedarf, der benötigt wird um die Körperfunktionen aufrecht zu erhalten, sinkt. Tendenziell wählen Menschen mit zunehmendem Alter auch Arbeitsplätze, die nicht mehr so anstrengend sind, Sportarten werden aufgegeben, und so weiter: Alles Faktoren, die auch die Ernährung beeinflussen sollten.

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Gesunde Ernährung bei Gicht – Was sollte ich vermeiden?

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Gicht ist keineswegs eine Erkrankung früherer Tage und auf alte Menschen beschränkt. Ganz im Gegenteil: Man bezeichnete die Gicht schon seit jeher als eine typische Wohlstandserkrankung. Wer eine purinreiche Ernährung pflegt, die viel Fleisch und Alkohol beinhaltet, ist deutlicher gefährdet! Trotz eines Informationsüberflusses in den Medien auch und gerade zum Thema gesunde Ernährung, wird das Wissen um gesunde Ernährung oft ignoriert.

Als Verursacher der Gicht hat man schon lange die Purine in bestimmten Lebensmitteln und die dadurch entstehende hohe Harnsäurekonzentration ermittelt. Man sollte also meinen, eine gesunde Ernährung bei Gicht sei einfach zu bewerkstelligen: Man muss nur weglassen, was schadet. Doch ganz so einfach ist es nicht! Denn der Harnsäurespiegel beginnt – vor allem bei Männern – nach der Pubertät kontinuierlich zu steigen. Irgendwann hat er einen Wert erreicht den man als so genannten “Plateauwert” bezeichnet. Ab einem Wert von 7,0 mg Harnsäure spricht man bereits von einer krankhaften Hyperurikämie.

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Ernährung bei Fettstoffwechselstörungen

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Fettstoffwechselstörungen sind ein Thema unserer Zeit
Zu hohe Blutfettwerte füllen die Gazetten. Beim Arzt erfährt man schon in jüngeren Jahren von gutem und schlechtem Cholesterin und wird angesichts der eigenen Blutfettwerte damit konfrontiert, zu hohe Cholesterinwerte senken zu müssen. Oft geschieht dies medikamentös – die Wirkung ist aber umstritten. Auch die Verursachung hoher Cholesterinwerte ist nicht immer mit falscher Ernährung erklärt. Es gibt zahlreiche Ursachen für Fettstoffwechselstörungen.

Der Fachbegriff ist Hyperlipoproteinämie. Sie kann genetisch bedingt sein oder als Folge einer anderen Erkrankung auftreten. Diabetes, Schilddrüsenunterfunktion oder Niereninsuffizienz können Auslöser werden. Einig ist man, dass eine unangemessene Lebensweise der Hauptverursacher ist. Zuviel ungeeignete Nahrung, Mangel an Ballaststoffen und Bewegung sowie Stress begünstigen Fettstoffwechsel-Erkrankungen.

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Kolostrum – Erstmilch – Gut für das Immunsystem

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Kolostrum ist die erste Milch bei Säugetieren, welche von der weiblichen Milchdrüse hergestellt wird. Die Erstmilch wird auch mit Kolostralmilch, Vormilch und Biestmilch bezeichnet, sie besteht aus Proteinen, Mineralien, Vitaminen, Enzymen, Aminosäuren, Wachstumsfaktoren und Antikörpern. Kolostrum stärkt die Immunabwehr des Jungtieres und Säuglings.

Das menschliche Kolostrum besteht aus einem hohen Eiweißanteil, welches etwas schleimig, dickflüssig, gelblich und teilweise mit Blut vermengt ist. Das Kolostrum von Kühen wird auch als Biermilch bezeichnet, es bietet Schutz vor Infektionserkrankungen, Wundheilung und fördert die Regeneration geschädigter Darmschleimhaut. Die ersten 2- 3 Liter Milch Kolostrum ermöglichen dem Kalb den Aufbau des körpereigenen Immunsystems, die Tiere können ohne diese Erstmilch nicht überleben, sie erkranken ohne Kolostrum im ersten Lebensjahr schneller an einer Infektionskrankheit.

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