Viele Menschen planen zwecks Reduzierung ihres Gewichtes inzwischen, auf eine kohlenhydratarme Ernährung, also die Low Carb Diät, zurückzugreifen. Wie alle Trends gelangte auch die Low Carb Diät aus den USA zu uns herüber und Stars propagieren nunmehr seit Jahren, ihre Traumfiguren durch die Reduzierung und teilweise auch den kompletten Verzicht auf Kohlenhydrate zu erzielen. Das klingt sehr gut, ist aber leider nur die eine Seite der Medaille, denn ganz so einfach ist es eben sowohl in der Theorie als auch in der Praxis nicht, einfach auf die Kohlenhydrate zu verzichten und damit die Pfunde automatisch purzeln zu sehen. Meist macht die Low Carb Diät, also der Verzicht auf Kohlenhydrate, schwach und antriebslos.
Der Body Mass Index bestimmt das Verhältnis des eigenen Gewichtes zur Körpergröße entsprechend der Altersgruppe. Dies ist nützlich, aber auch kritisch zu betrachten. Übergewicht ist ein tendenziell steigendes Problem in Industrieländern und so sollte die Entwicklung des BMI zunächst eigentlich nur den Menschen die Augen für ihren aktuellen Status hinsichtlich ihres Gewichtes öffnen. Bin ich völlig im normalgewichtigen Bereich oder habe ich Tendenzen in den Bereich Über- oder Untergewicht beziehungsweise wie weit befinde ich mich schon abseits von dem für mich gesunden Gewicht? Diese Fragen sollten mit dem BMI als Richtwert grundsätzliche Antworten erhalten.
Wir leben inzwischen in einer Welt, die Perfektionismus einfach voraussetzt. Beste Leistungen im Job, dazu natürlich ein interessantes Privatleben, aufregende Hobbys und dann ganz nebenher auch permanente Erreichbarkeit über Handy und E-Mail sowie das Internet generell. Auch wenn unser Arbeitstag körperlich nicht mehr so anstrengend ist wie der unserer Groß- und Ur-Großeltern – Zeit haben wir auch nicht mehr. Damit das Problem des Zeitmangels sich nicht körperlich und seelisch manifestiert, lohnt es, täglich einmal die Bremse zu ziehen. In den 24 Stunden des Tages nur 30 Minuten für private Bedürfnisse abzuzweigen, kann langfristig viel für Gesundheit und Wohlbefinden bringen.
Trinken wird sehr unterschätzt in unserem gesamten Leben. Während die Ernährung von vielen Seiten durchleuchtet wird und auch regelmäßig neue Tipps für eine gesunde Ernährung sowie neue Diäten auf den Markt dringen, wird dem wichtigen Prozess des Trinkens nur geringfügig Aufmerksamkeit geschenkt. Dabei ist Trinken sowohl für die körperliche als auch für die geistige Fitness elementar wichtig. Und das beste Getränk für eine gute Versorgung ist ein gutes Mineralswasser, das mit seinem natürlich vorhandenen Mineralstoffgehalt den Körper effektiv unterstützt.
Atmen und Trinken sind die wichtigsten Maßnahmen zur Lebenserhaltung. Während wir – gerade als wohlgenährte Europäer – wochenlang ohne Nahrung auskommen können, sind unsere körperlichen Grenzen bei Wasserentzug bereits nach einigen Tagen erreicht. Schon kurze Zeit nach dem Wasserentzug lassen die Hirnleistungen bereits nach. Müdigkeit, Aufmerksamkeitsprobleme, Merk- und Konzentrationsstörungen, Verwirrtheit und Wortfindungsprobleme sowie auch die Reaktion leiden unter dem Wasserentzug sehr schnell.
Neben ausreichend Schlaf und Entspannung und einer regelmäßigen und ausreichenden Versorgung mit Sauerstoff benötigt das Gehirn, damit es einwandfrei funktioniert, auch eine gute und vor allem umfassende Ernährung. Sowohl die Aufmerksamkeit als auch das Leistungsvermögen des Gedächtnisses profitieren von der guten Ernährung. Das Gehirn ist zwar an unserem Körpergewicht mit nur zwei Prozent Gewichtsanteil beteiligt, trotzdem benötigt es rund 20 Prozent der aufgenommenen Energie aus der Nahrung, um leistungsfähig und aktiv zu sein. Als Schaltzentrale für den gesamten Körper hat das Gehirn wichtige Aufgaben wahrzunehmen und ist zur korrekten Erfüllung der Aufgaben auf eine Versorgung mit wichtigen Nährstoffen angewiesen.
Ein Großteil der Rückenprobleme, die uns im Alltag begleiten, sind hausgemacht. Haltung wahren gilt auch für einen gesunden Rücken und so kann eine kleine Rückenschule für den Alltag nicht schaden, um den Rücken zu entlasten und Bewegungsabläufe in den Alltag sinnvoll zu übernehmen. Eine bewusstere Haltung im Sitzen, Stehen, Liegen sowie auch beim Heben, Gehen und Tragen trägt zu einem entspannten Rücken bei und damit zu weniger Beschwerden im Alltag. Vorbeugen können aber leider nur beschwerdefreie Personen, die grundsätzlich eher leichte Rückenprobleme haben. Mit schweren Erkrankungen des Rückens sollte die heimische Rückenschule nicht durchgeführt werden.
Gegen Rückenprobleme ist Schwimmen der ideale Sport und so empfehlen Orthopäden auch praktisch allen Patienten, die wegen Rückenproblemen in die Sprechstunde kommen, regelmäßig zu schwimmen. Regelmäßige Bewegung im Wasser ist für die gesamte Körpermuskulatur sehr wichtig und gerade die Rückenmuskulatur profitiert vom Schwimmen besonders. Besonders durch die Tatsache, dass der Körper nur noch 10 Prozent seines tatsächlichen Gewichtes im Wasser wahrnimmt, ist Schwimmen für den schmerzenden Rücken besonders effektiv. Aber auch beim Schwimmen kann man Fehler machen und die richtige Technik ist wichtig, damit Rücken und auch Halswirbel während des Schwimmens geschont werden.